Zwangsabfindung der Minderheitsaktionäre geplant
MG plant Squeeze-out bei Unternehmenstochter

MG Technologies plant bei der MG Vermögensverwaltungs einen Squeeze-out. Wie das Unternehmen am Montag weiter mitteilte, hält MG Technologies mehr als 95 Prozent der Aktien der Vermögensverwaltungsgesellschaft. Für die Minderheitsaktionäre ist eine Zwangsabfindung geplant.

HB FRANKFURT. Die Vermögensverwaltungstochter werde deshalb eine außerordentliche Hauptversammlung voraussichtlich für den 21. November dieses Jahres einberufen, wie MG Technologies am Montag mitteilte. Diese solle die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre auf die MG Technologies für eine „angemessene Abfindung“ beschließen. Auf die Frage nach der voraussichtlichen Abfindungshöhe sagte ein MG-Sprecher: „Das Bewertungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen.“ Mitte Oktober werde die Höhe den Aktionären mit der Einladung zur Versammlung mitgeteilt.

Derzeit hält das Frankfurter Traditionsunternehmen bereits mehr als 95 % an der Gesellschaft. Die Verdrängung der restlichen Minderheitsaktionäre gegen zwangsweise Abfindung (Squeeze Out) ist in Deutschland seit 2002 ab einem Mehrheitsanteil von 95 % an dem Zielunternehmen zulässig.

Die MG Vermögensverwaltungs AG bietet Dienstleistungen rund um die Grundstücks -und Objektentwicklung an. Im Geschäftsjahr 2001/02 (bis Ende September) erwirtschaftete die Gesellschaft einen Umsatz von 30,8 Mill. €.

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