Zwei Werke sollen geschlossen werden
1000 Arbeitsplätze bei Lanxess bedroht

Zwei Standorte will die Chemiegesellschaft Lanxass schließen und nach Angaben aus Unternehmenskreisen rund 1000 Arbeitsplätze abbauen. Das Unternehmen erhofft sich davon bis zu 100 Millionen Euro Einsparungen.

HB DÜSSELDORF. Lanxess werde die Geschäftsbereiche Feinchemikalien und Styrenic Resins (ABS- und SAN-Kunststoffe) neu ausrichten, teilte das Anfang 2005 vom Bayer-Konzern abgespaltene Leverkusener Unternehmen am Montag mit. Unrentable Feinchemie-Standorte in Leverkusen sollten ebenso wie eines von zwei europäischen Werken für Styrenic Resins geschlossen werden.

Für eine Schließung kämen die Standorte im rheinländischen Dormagen und im spanischen Tarragona in Frage. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, sagte ein Unternehmenssprecher. Die Kunststoffe werden vor allem in der Automobilindustrie und für Spielzeug verwendet.

Geplant seien Einsparungen in Höhe von rund 100 Millionen Euro jährlich, teilte Lanxess mit. Durch den Umbau solle die internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden. Durch die Umstrukturierungen könnten rund 1000 der 19 600 Arbeitsplätze im Konzern wegfallen, hieß es in Unternehmenskreisen.

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