Zweite Abfüllanlage in Betrieb genommen
Holsten profitiert vom Billigbier

Die Hamburger Holsten-Brauerei AG hat auf dem im ersten Halbjahr 2004 um 1,4 Prozent rückläufigen deutschen Biermarkt zugelegt, auch der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 4,7 Prozent auf 191,5 Mill. Euro.

HB HAMBURG. Die Hamburger Holsten-Brauerei AG hat auf dem im ersten Halbjahr 2004 um 1,4 Prozent rückläufigen deutschen Biermarkt zugelegt. Die zur Carlsberg- Gruppe gehörende Brauerei setzte in den ersten sechs Monaten 3,1 Mill. Hektoliter Bier ab und lag damit 4,5 Prozent über Vorjahr. Davon wurden 2,3 Mill. Hektoliter im Inland verkauft, 0,1 Mill. Hektoliter mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Bei Holsten legten die Handelsmarken für die Discounthändler mit 0,3 Mill. Hektoliter stärker zu, als die Markenbiere (minus 0,2 Mill. Hektoliter) verloren. Damit entwickelten sich die Inlandsabsätze der Brauerei ähnlich wie der deutsche Biermarkt, wo die Markenbiere stark litten. Wegen dieser Entwicklung hat Holsten eine zweite Abfüllanlage für Kunststoffflaschen aus PET in Betrieb genommen – in diese Flaschen werden Handelsmarken verstärkt abgefüllt. Die Anlage in Hamburg kann bis zu 36 000 PET-Flaschen in der Stunde füllen.

Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 4,7 Prozent auf 191,5 Mill. Euro, das Ergebnis nach Steuern wegen des Verkaufs von Hansa Mineralbrunnen und der König Brauerei auf 61,2 (0,3) Mill. Euro.

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