Zweites Programm
Heidelberger Druck schließt Aktienrückkauf ab

Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck hat binnen zwei Jahren knapp 290 Millionen Euro in den Rückkauf eigener Aktien investiert. Das zweite, im November 2006 aufgelegte, Rückkaufprogramm wurde am 4. September beendet. Der Aktienkurs profitierte nicht von dem Programm.

HB STUTTGART. Über die Börse seien fünf Prozent des Grundkapitals oder 4,15 Mill. Aktien für rund 138,8 Mill. Euro erworben worden, wie der Weltmarktführer für Bogendruckmaschinen am Donnerstag in Heidelberg mitteilte. Das erste von November 2005 bis Juli 2006 laufende Rückkaufprogramm hatte sich Heidelberger Druck 150,3 Mill. Euro kosten lassen. In dieser Zeit waren knapp 4,3 Mill. Aktien erworben worden.

Einen Großteil der Aktien hat Heidelberger Druck inzwischen eingezogen und damit das Kapital herabgesetzt. Im Bestand hält Heidelberger Druck derzeit noch 2,1 Mill. eigene Aktien oder 2,7 Prozent des Kapitals. Der Vorstand hat noch einen Vorratsbeschluss der Hauptversammlung in der Schublade, mit dem das Unternehmen bis Januar 2009 weitere fünf Prozent des Kapitals erwerben könnte.

Der Aktienkurs hat von den Rückkäufen nicht profitiert. Dem Nebenwerteindex MDax hinken die Papiere von Heidelberger Druck seit Start der Rückkäufe rund 20 Prozent hinterher. Am Donnerstag behaupteten sich die Aktien im Markttrend mit plus 0,4 Prozent bei 33,05 Euro.

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