Zweites Quartal
BASF profitiert von seinen Zukäufen

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat im zweiten Quartal 2007 dank seiner Übernahmen sowohl Ergebnis als auch Umsatz deutlich gesteigert.

dpa-afx MANNHEIM. Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen sei auf 2,030 (Vorjahr:1,910) Mrd. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Mannheim mit. Analysten waren im Schnitt von einem Ebit vor Sondereinflüssen von 2,054 Mrd. Euro ausgegangen. Den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bestätigte das Unternehmen.

Der Umsatz kletterte von April bis Juni auf 14,656 (Vorjahr: 12,322) Mrd. Euro und lag damit über den Prognosen der Analysten. Diese hatten einen Umsatz im Schnitt von 14,082 Mrd. Euro erwartet. Zum Zuwachs beigetragen haben überwiegend die Übernahmen sowie höhere Absatzmengen und Preise in den Segmenten Chemikalien.

Im vergangenen Jahr hatte BASF die Degussa-Bauchemiesparte, den Harzspezialisten Johnson Polymer und Engelhard übernommen. Der Zukauf von Engelhard für 4,8 Mrd. Dollar ist die bisher größte Übernahme in der BASF-Geschichte.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) nahm um 11,7 Prozent auf 2,007 Mrd. Euro zu. Das Ergebnis vor Steuern legte um 6,7 Prozent auf 1,942 Mrd. Euro zu. Nach Steuern und Anteilen Dritter wuchs der Gewinn in der Berichtsperiode um 11,3 Prozent auf 1,024 Mrd. Euro.

Analysten waren im Schnitt von einem Ebit in Höhe von 1,988 Mrd. Euro, einen Vorsteuergewinn von 1,933 Mrd. Euro und einem Gewinn von 993 Mill. Euro ausgegangen. Der Gewinn je Aktie legte in der Berichtsperiode von 1,82 Euro im Vorjahr auf 2,08 Euro zu.

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