Zweites Quartal
Bei Henkel hätte es etwas mehr sein dürfen

Der Konsumgüterhersteller Henkel hat im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang bei steigenden Umsätzen verbucht und die Erwartungen teilweise leicht verfehlt.

dpa-afx DÜSSELDORF. Der Umsatz sein von 3,23 auf 3,29 Mrd. Euro gestiegen, teile das im Dax notierte Unternehmen am Mittwoch mit. Analysten hatten im Schnitt mit 3,32 Mrd. Euro gerechnet. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern, die wichtigste Kennzahl bei Henkel, fiel um von 359 auf 339 Mill. Euro, verglichen mit der Expertenschätzung von 350 Mill. Euro.

Im Vorjahresquartal hatte Henkel noch den Verkaufserlös von 33 Mill. Euro für zwei Klebersparten im Überschuss verbuchen können. Vor einem Jahr hatte Henkel die Sparten Glasversiegelung und Gummi-Metall-Kleber abgestoßen. Unterm Strich schrumpfte der Überschuss von 243 auf 234 Mill. Euro und traf damit die Erwartungen punktgenau.

Henkel-Chef Ulrich Lehner zeigte sich indes zufrieden mit dem Umsatzwachstum der Sparten und stockte das Jahresziel für das organische Wachstum von 3-4 auf 4-5 Prozent auf. Für das Ebit vor Währungseffekten erwartet Lehner weiterhin einen Zuwachs unterhalb des organischen Wachstums. "In allen Unternehmensbereichen erzielten wir ein organisches Wachstum, das oberhalb der Entwicklung unserer Märkte lag. Zudem konnten wir die anhaltende Dynamik in den Wachstumsregionen zum weiteren Ausbau unserer Marktpositionen nutzen", sagte Lehner.

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