Zweites Quartal
Steag belastet Singulus

Der Maschinenbauer Singulus hat im zweiten Quartal wegen der Konsolidierung von Steag Hamatech operativ roten Zahlen geschrieben und die Erwartungen enttäuscht.

dpa-afx KAHL. Für das Gesamtjahr peile das im TecDax notierte Unternehmen vor Zinsen und Steuern und unterm Strich einen Gewinn an, sagte Vorstandssprecher Klaus Hammen am Mittwoch bei einer Telefonkonferenz. Beim Umsatz liege der Zielkorridor bei 280 bis 300 Mill. Euro. In dem Zielkorridor seien die Unternehmenssparten noch enthalten, die Singulus verkaufen möchte. Der Verkauf von Fotomasken werde wohl erst im nächsten Jahr abgeschlossen werden.

Analysten hatten bisher teilweise einen höheren Jahresumsatz prognostiziert. Für 2007 erwartet Singulus Wachstumsimpulse aus dem traditionellen CD und DVD Geschäft, aber auch aus den neuen Formaten HD DVD und Blu-ray.

Im frühen Handel fiel die Aktie um 3,4 Prozent auf 9,72 Euro. "Die Zahlen entsprechen den ohnehin niedrigen Erwartungen beziehungsweise liegen etwas darunter", schreibt HVB-Analyst Peter Rothenaicher in einem ersten Kommentar. Der Ausblick für das Gesamtjahr sei "enttäuschend" und "sehr vage".

Beim Nettoergebnis rutschte Singulus von plus 0,5 Mill. Euro vor einem Jahr in die roten Zahlen auf einen Fehlbetrag von 2,4 Mill. Euro. Analysten hatten im Schnitt mit minus 0,2 Mill. Euro gerechnet. Steag Hamatech hatte daran einen erheblichen Anteil mit einem Fehlbetrag von 3,2 Mill. Euro.

Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern verschlechterte sich Singulus von plus 0,2 Mill. Euro vor einem Jahr auf minus 1,8 Mill. Euro. Analysten hatten hier im Schnitt mit plus 0,9 Mill. Euro gerechnet.

Der Umsatz stieg wegen der Konsolidierung von Steag Hamatech von 48,7 auf 67,6 Mill. Euro und traf damit die Durchschnitts-Prognose von 68 Mill. Euro. Steag steuerte 22,8 Mill. Euro Umsatz bei, blieb aber deutlich hinter dem Vorjahresumsatz von 34,5 Mill. Euro zurück.

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