Zwischenbilanz Alukonzern
Norsk Hydro muss einstecken

Der norwegische Energie- und Aluminiumkonzern Norsk Hydro hat im ersten Quartal wegen sinkender Öl- und Gaspreise operativ weniger verdient als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

dpa-afx OSLO. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe von 16,870 auf 14,823 Mrd. norwegische Kronen (1,825 Mrd. Euro) nachgegeben, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Oslo mit. Unterm Strich profitierte die Gesellschaft jedoch von einer signifikant niedrigeren Steuerquote und steigerte den Überschuss von 4,783 auf 5,594 Mrd. Kronen.

Positiv auf die Ertragssituation hätten sich höhere Aluminiumpreise sowie Profite aus Beteiligungsverkäufen ausgewirkt, hieß es. Aufgrund des kleineren Konsolidierungskreises sei der Umsatz im ersten Jahresviertel von 53,050 auf 48,753 Mrd. Kronen gesunken. Einen konkreten Ausblick auf die weitere Geschäftsentwicklung gab das Unternehmen nicht, sprach jedoch von anhaltend guten Marktbedingungen im zweiten Quartal für Aluminium auf dem europäischen Markt. Dem stünden jedoch Kosten für weitere Rationalisierungsmaßnahmen entgegen.

Zur avisierten Fusion des Öl- und Gasgeschäfts von Norsk Hydro mit dem des Mineralölkonzerns Statoil , hieß es, die Vorbereitungen liefen planmäßig. Entsprechend dürfte die Transaktion zum 1. Oktober abgeschlossen sein.

In den vergangenen Tagen hatten Presseberichte über ein bevorstehendes Übernahmeangebot von Norsk Hydro für den kanadischen Aluminiumhersteller Alcan für Aufsehen gesorgt. Demnach bereiten die Norweger eine Gegenofferte zum aktuellen Alcoa-Gebot über mehr als 30 Mrd. Dollar vor. Damit würde Norsk Hydro rund drei Mrd. Dollar mehr bieten als bislang Alcoa. Der Konzern hatte sich dazu bislang allerdings nicht geäußert.

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