Zwischenbilanz
Baukonjunktur beflügelt Strabag

Beflügelt von der anziehenden Baukonjunktur in Deutschland hat der Kölner Baukonzern Strabag im ersten Halbjahr kräftig zugelegt.

HB DÜSSELDORF. Der Auftragseingang sei bis Ende Juni insgesamt um 26 Prozent auf 2,11 Mrd. Euro gestiegen, teilte die Tochter des österreichischen Baukonzerns Strabag SE am Mittwoch mit. Im Inland betrug der Zuwachs sogar 29 Prozent auf 1,06 Mrd. Euro, im Ausland 22 Prozent auf 1,05 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand mit einem Anstieg von 24 Prozent auf 3,6 Mrd. Euro sichere eine volle Beschäftigung für rund zehn Monate. Bei der Bauleistung verbuchte der Konzern im Inland ein Plus von 15 Prozent und im Ausland von 13 Prozent. Insgesamt erreichten die Leistungen mit einem Anstieg von 14 Prozent 1,71 Mrd. Euro.

Zum Ergebnis machte das Unternehmen keine Angaben, kündigte aber an, dass dieses im Gesamtjahr „deutlich positiv“ ausfallen werde. Als einen Grund dafür nannte Strabag den Erlös aus dem vom Kartellamt geforderten Verkauf des Deutag-Anteils. Die Neusser Werhahn-Gruppe, die bereits 51 Prozent an dem Asphaltproduzenten hält, wird auch die übrigen Anteile übernehmen. Der Verkauf werde derzeit umgesetzt, hieß es.

Die Bauleistung werde 2006 wegen des Verkaufs der Hochbauaktivitäten auf Vorjahresniveau bei 4,3 Mrd. Euro verharren. 2005 war Strabag aus der Verlustzone gekommen und hatte einen Konzerngewinn von 19 Mill. Euro verbucht. Erstmals nach zehn Jahren erhielten die Aktionäre mit 60 Cent je Aktie wieder eine Dividende.

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