Zwischenbilanz
Bayer profitiert von Umbau

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat zwischen Januar und März nach eigener Einschätzung besser als von Experten erwartet abgeschnitten.

dpa-afx LEVERKUSEN. Der um Sondereinflüsse bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei von 1,564 Mrd. Euro auf 2,0 Mrd. Euro geklettert, teilte am Donnerstag in Leverkusen mit. Der Umsatz legte um 23 Prozent auf 8,3 Mrd. Euro zu. Damit übertraf Bayer nach eigener Darstellung die durchschnittliche Markterwartung.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern (Ebit) und vor Sondereinflüssen sei um 17 Prozent auf annähernd 1,4 Mrd. Euro gestiegen. Nach Sondereinflüssen in Höhe von minus 200 Mill. Euro erzielte Bayer ein Ebit von rund 1,2 (Vj. 1,049) Mrd. Euro und lag damit um zwölf Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Unter Berücksichtigung der Veräußerungsgewinne für das Diagnostika-Geschäft sowie für H. C. Starck von insgesamt knapp 2,2 Mrd. Euro und eines Finanzergebnisses von rund minus 220 Mill. Euro erzielte Bayer einen Gewinn von 2,8 (Vorjahr: 0,6) Mrd. Euro.

Die Nettoverschuldung konnte im ersten Quartal insbesondere durch die Zuflüsse aus den beiden Verkäufen um rund 4,8 Mrd. auf 12,8 Mrd. Euro gesenkt werden. Bayer bekräftigte nach dem ersten Quartal die im März abgegebene Prognose für das laufende Jahr. Demnach dürfte der Umsatz bereinigt um Währungs- und Übernahmeeffekte um rund fünf Prozent zulegen. Beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei den früheren Angaben zufolge ein Wachstum von mehr als zehn Prozent zu erwarten.

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