Zwischenbilanz
Deutz bekommt massig Aufträge

Der Kölner Motorenhersteller Deutz hat im ersten Quartal deutlich mehr Aufträge erhalten als im gleichen Vorjahreszeitraum. Das stimmte das Unternehmen optimistisch für das Gesamtjahr.

HB KÖLN. „Die erfolgreiche Entwicklung des Geschäftsjahres 2005 setzt sich im laufenden Jahr fort“, sagte Vorstandschef Gordon Riske am Dienstag in Köln. Der Auftragseingang sei in den ersten drei Monaten des Jahres von 347,4 auf 397,1 Mill. Euro gestiegen. Im laufenden Geschäftsjahr solle der Umsatz zwischen 3 und 6 Prozent steigen. Das im SDax gelistete Unternehmen erwartet zudem ein höheres operatives Ergebnis, nannte dazu aber keine genauen Zahlen.

Im ersten Quartal steigerte der Konzern mit 5 000 Mitarbeitern den Umsatz von 285 auf 309 Mill. Euro. Das Konzernergebnis habe 3,9 Mill. Euro betragen. Im Vorjahr hatte es bei 55,4 Mill. Euro gelegen, worin allerdings 67,0 Mill. Euro aus dem Verkauf des Marineservicegeschäfts enthalten waren. Deutz hatte das Marine-Geschäft für Mittel- und Großmotoren im Zuge seiner Neuausrichtung vor einem Jahr an den finnischen Marine-Konzern Wärtsilä verkauft. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei im ersten Quartal vor Einmaleffekten von 8,5 auf 13 Mill. Euro geklettert.

Die 1846 gegründete Deutz hatte im vergangenen Jahr ihren Motorenabsatz um knapp 13 Prozent auf 195 843 Stück ausgeweitet. Deutz profitierte dabei von einem anziehenden Inlandsgeschäft, Zuwächsen in Nordamerika und in Europa vor allem von Aufträgen von Herstellern landwirtschaftlicher Maschinen. Deutz stellt Gas- und Dieselmotoren her, die in Bau- und landwirtschaftlichen Maschinen, Aggregaten, Pumpen und Lastwagen eingesetzt werden.

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