Zwischenbilanz
Durchmischtes Halbjahr bei Bombardier

Bombardier schreckte die Aktionäre mit einem Rückgang des Nettogewinns und des Umsatzes im ersten Halbjahr 2006. Allerdings war der Gewinn im Vorjahreszeitraum vor allem wegen Verkäufen von Unternehmensteilen deutlich höher. Ohne diese Sondereinnahmen stieg der Gewinn des fortgeführten Geschäfts deutlich.

HB MONTREAL. Der schwache Geschäft bei Verkehrsflugzeugen machte sich besonders bemerkbar. Dagegen lief das Geschäft mit Geschäftsflugzeugen ausgezeichnet. In der Schienenfahrzeugsparte Bombardier Transportation wirkten sich rückläufige Eisenbahngeschäfte in Großbritannien und Deutschland aus.

Der Umsatz des Gesamtunternehmens schrumpfte in dem am 31. Juli beendeten Dreimonatsabschnitt auf 3,5 Mrd. $ (2,7 Mrd Euro) gegenüber 3,6 Mrd. Dollar in der entsprechenden Vorjahreszeit. Dies hat Bombardier am Mittwoch bekannt gegeben. Der Gewinn halbierte sich auf 58 (Vorjahresvergleichszeit: 117) Mill. Dollar oder drei (sechs) Cent je Aktie. Allerdings hat die in Montreal ansässige Gesellschaft unter Ausklammerung von Sonderfaktoren den Gewinn aus dem laufenden Geschäft auf drei (zwei) Cent je Aktie erhöht.

Der Halbjahresumsatz fiel auf 7,0 (7,4) Mrd. Dollar und der Gewinn auf 82 (172) Mill. Dollar oder vier (neun) Cent je Aktie. Der Auftragsbestand des Unternehmens erhöhte sich seit Jahresbegin um 1,5 auf 33,1 Mrd. Dollar.

Der Quartalsumsatz der Flugzeugsparte Bombardier Aerospace fiel auf 1,9 (2,0) Mrd. Dollar. Bombardier lieferte in dem Quartalsabschnitt 75 (81) Flugzeuge aus, davon 48 (41) Geschäftsflugzeuge und 26 (39) Regionalflugzeuge. Der Auftragseingang stieg bei Geschäftsflugzeugen auf 67 (51) Maschinen. Es wurden allerdings nur noch neun (elf) Regionalflugzeuge bestellt. Bombardier Transportation setzte 1,6 (1,7) Mrd. Dollar um.

Bombardier Transportation habe während des Quartalsabschnitts die EBIT-Marge (Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern) auf 3,7 Prozent erhöht, betonte Konzernchef Laurent Beaudoin. Die Verbesserung der Margen der Bombardier Aerospace bleibe eine Herausforderung. Man versuche alles, um die Kostenbasis zu reduzieren. Er hob die solide Position bei liquiden Mitteln und den hohen Auftragsbestand hervor.

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