Zwischenbilanz
GEA hat gut zu tun

Der Spezialmaschinen- und Anlagenbauer GEA Group hat den Gewinn je Aktie aus dem fortgeführten Geschäft im ersten Quartal von 0,08 auf 0,17 Euro gesteigert. Der Auftragseingang sei von 1,22 auf 1,38 Mrd. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Bochum mit.

dpa-afx BOCHUM. Der Konzern hatte bereits am 30. April anlässlich seiner Hauptversammlung Eckdaten der Quartalsbilanz veröffentlicht und angesichts eines hohen Auftragsbestands die Umsatzprognose für das laufende Gesamtjahr erhöht. Kurz darauf wurde der Verkauf des verlustbringenden Anlagenbauers Lentjes und damit die angekündigte Trennung vom Großanlagenbau gemeldet.

Im Segment Customized Systems stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 2,5 Mill. auf 9,2 Mill. Euro. Das operative Ergebnis im Bereich Process Equipment stieg wegen der Entwicklung in den Sparten Verfahrenstechnische Komponenten und Landtechnik um 61,3 Prozent auf 32,1 Mill. Euro. Im Segment Process Engineering verdoppelte sich das Ergebnis des nahezu von 9,7 Mill. auf 19,2 Mill. Euro.

Wie bereits Ende April berichtet, verdiente GEA im ersten Quartal operativ deutlich mehr als im Vorjahr. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr von 35,2 Mill. auf 64,3 Mill. Euro und lag damit über den Erwartungen des Marktes. Die Ebit-Marge stieg von 4,2 auf 6,1 Prozent. Das Konzernergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen stieg von 15,7 auf 31,6 Mill. Euro.

Für das Jahr 2007 erwartet der Vorstand wegen des hohen Auftragsbestands ein Umsatzwachstum von über zehn Prozent. "Das operative Ergebnis wird überproportional weiter wachsen", sagte Vorstandschef Jürg Oleas. Damit erhöhte der Konzern die Prognose für laufende Geschäftsjahr leicht. Zuvor war lediglich ein Anstieg von fünf bis zehn Prozent für die kommenden Jahre in Aussicht gestellt worden. Diese Erwartung für die kommenden Jahre bestätigte Oleas erneut.

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