Zwischenbilanz
GEA verbessert sich erneut

Der Spezialmaschinen- und Anlagenbauer GEA Group hat auch im zweiten Quartal deutlich zugelegt und die Markterwartungen dabei im Wesentlichen übertroffen.

dpa-afx BOCHUM. Sowohl der Auftragseingang als auch der operative Gewinn und der Umsatz fielen höher aus als vom Markt erwartet. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei im zweiten Quartal von 69,7 auf 95,6 Mill. Euro gestiegen, teilte das MDax-Unternehmen am Donnerstag in Bochum mit. Analysten hatten mit einem Anstieg auf 90,85 Mill. Euro gerechnet. Der Auftragseingang stieg von 1,04 auf 1,27 Mrd. Euro und lag damit ebenfalls über den Erwartungen (1,24).

Die Ebit-Marge verbesserte sich von 6,7 auf 7,6 Prozent. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal von 1,03 auf 1,25 Mrd. Euro und lag damit ebenfalls über den Erwartungen der Branchenexperten (1,20 Mrd). Einzig der Überschuss blieb mit plus 28,2 Mill. Euro deutlich unter den Erwartungen der Analysten. Diese hatten nach einem Vorjahresverlust von 14,5 Mill. Euro nun mit einem Anstieg des Nettogewinns auf 48,61 Mill. Euro gerechnet. GEA hatte im Frühjahr den Verkauf des verlustbringenden Anlagenbauers Lentjes und damit die angekündigte Trennung vom Großanlagenbau gemeldet.

2007 rechnet GEA angesichts des hohen Auftragseingangs im Vorjahr mit einem weiteren Anstieg von "mehr als zehn Prozent". Für das Gesamtjahr 2007 erwartet GEA unverändert ein Umsatzwachstum von "mehr als 15 Prozent und einer Margenverbesserung im Kerngeschäft von mehr als 60 Basispunkten". Damit werde das operative Ergebnis "deutlich zunehmen". Für 2009 bestätigte GEA das Ziel, die Marge der Kernsegmente auf zehn Prozent zu verbessern. Das organische Umsatzwachstum sollte 2008 und 2009 bei fünf bis zehn Prozent pro Jahr liegen. GEA will "weiterhin eine aktive Akquisitionspolitik betreiben" und den finanziellen Freiraum nutzen, der durch den Verkauf des Grosanlagenbaus entstand.

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