Zwischenbilanz
Goldene Zeiten für Richemont

Der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont hat auch im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2007/08 von der weltweit guten Konjunktur und dem Trend zu Luxusprodukten profitiert.

dpa-afx GENF. Gefragt waren vor allem hochwertige Uhren, wie der Konzern am Mittwoch in Genf mitteilte. Insgesamt kletterte der Konzernumsatz von April bis Juni um neun Prozent auf 1,268 (VJ: 1,162) Mrd. Euro. Zu konstanten Wechselkursen entspreche dies einem Plus von 15 Prozent. Richemont vertreibt Marken wie Cartier, Piaget, IWC, Vacheron Constantin, Montblanc oder Dunhill.

Die Zahlen lagen im Rahmen der Analysten-Erwartungen. An der Börse gerieten Richemont-Aktien durch Gewinnmitnahmen unter Druck. Der Konzern veröffentlichte erstmals Geschäftszahlen zum ersten Quartal. In den Dreimonatsabschnitt fallen normalerweise lediglich rund 20 bis 25 Prozent des Gesamtjahresumsatzes.

Überdurchschnittlich war das Umsatzwachstum mit einem Plus von 18 Prozent auf 367 Mill. Euro im Uhrenbereich. Der größte Geschäftsbereich Juwelen steigerte den Umsatz um sechs Prozent auf 638 Mill. Euro. Bei den Schreibutensilien betrug das Wachstum neun Prozent. Langsamer wuchsen Lederwaren und Accessoires mit einem Plus von zwei Prozent.

Keine Angaben machte Richemont zur Profitabilität. Auch zum weiteren Ausblick hielt sich der Konzern bedeckt. Anlässlich der Jahresergebnisse 2006/07vor zwei Monaten hieß es, die Aussichten für ein Wachstum des Umsatzes seien in den meisten Kernmärkten „gut“.

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