Zwischenbilanz
Heidelberger Druck kämpft um die Marge

Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druckmaschinen ist wie erwartet mit Umsatz- und Ergebniszuwächsen ins neue Geschäftsjahr gestartet, kämpft aber weiter mit niedrigen Margen.

dpa-afx HEIDELBERG. Zwischen April und Ende Juni sei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von 719 Mill. Euro auf 742 Mill. Euro gestiegen, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Heidelberg mit. Von dpa-AFX befragte Analysten hatten im Schnitt mit 749,4 Mill. Euro gerechnet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte von 16 auf 26 Mill. Euro und lag damit über den Erwartungen der Experten, die von 20,3 Mill. Euro ausgegangen waren.

Unterm Strich schnitt Heidelberger Druck wiederum etwas schwächer ab als angenommen. Der Überschuss kletterte zwar von fünf auf acht Mill. Euro, die Analysten hatten im Schnitt aber auf 9,9 Mill. Euro gehofft. Der Auftragseingang gab von 1,076 auf 934 Mill. Euro nach, lag damit aber noch über den Schätzungen von 920 Mill. Euro.

Der Ausblick aufs laufende Geschäftsjahr wurde bestätigt. So rechnet Heideldruck wegen der Fachmesse drupa im Frühjahr 2008 und den damit zusammenhängenden Produktwechseln in vielen Firmen nur mit einem leichten Umsatzplus. Beim rein operativen Ergebnis peilt das Unternehmen einen Zuwachs von bis zu 15 Prozent auf 330 bis 345 Mill. Euro an. Der Gewinn nach Steuern soll ohne Einmaleffekte von vier Prozent im Vorjahr auf rund fünf Prozent der Erlöse klettern. Über die nächsten drei Jahre ist dann ein Umsatzanstieg um zehn bis 15 Prozent geplant.

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