Zwischenbilanz
Koenig & Bauer verharrt in den roten Zahlen

Das erste Quartal lief für Deutschlands drittgrößten Druckmaschinenbauer Koenig & Bauer alles andere als berauschend: Der Umsatz sank und der Betriebsverlust stieg. Doch es gibt einen kleinen Lichtblick.

HB FRANKFURT. Auf Grund eines schwachen Geschäfts mit Bogenoffset-Maschinen gingen die Erlöse in den ersten drei Monaten um 0,6 Prozent auf 309,4 Mill. Euro zurück, wie der im Kleinwerteindex SDax gelistete Konzern am Montag mitteilte. Der Auftragseingang schrumpfte um 10,9 Prozent auf 340,6 Mill. Euro. Dabei stand ein Minus bei Bogenmaschinen von einem Drittel einem Plus bei Rollenmaschinen von einem Fünftel gegenüber. Der Auftragsbestand stieg um 11,2 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro.

Der Betriebsverlust erhöhte sich von 6,2 auf 6,5 Mill. Euro, der Konzernverlust fiel aber mit 5,3 Mill. besser aus als vor Jahresfrist, als ein Minus von 6,8 Mill. Euro zu Buche stand. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um 600 auf knapp 8 000.

Trotz des mäßigen Jahresauftakts erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr weiterhin ein einstelliges Umsatzplus und eine Verbesserung des Ergebnisses. Optimistisch stimmten unter anderem die besseren Margen im Neugeschäft und die Senkung von Kosten, erklärte der Würzburger Konzern. Rund 84 Prozent seines Geschäfts macht Koenig & Bauer mittlerweile im Ausland.

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