Zwischenbilanz
Mercedes-Stern geht wieder auf

Daimler-Chrysler hat im zweiten Quartal ordentlich zugelegt und schaut dabei stolz auf die Mercedes Car Group. Die Sanierung der Kernmarke des Konzerns geht voran und Mercedes trug mit seinem guten Ergebnis spürbar zum Konzerngewinn bei. Doch der Autobauer hat nach wie vor ein Sorgenkind.

HB STUTTGART. Der Autokonzern DaimlerChrysler hat seinen operativen Gewinn im zweiten Quartal um elf Prozent auf 1,86 Mrd. Euro gesteigert. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Betriebsgewinn auf Vorjahresniveau gerechnet. Vor allem die vor Jahresfrist noch einem Verlust knapp entkommene Mercedes-Pkw-Gruppe beflügelte mit kräftigen Absatzzuwächsen den Gewinn. Der Operating Profit der Mercedes Car Group kletterte von zwölf Mill. Euro im Vorjahreszeitraum kräftig auf 807 Mill. Euro.

Während die Kernmarke Mercedes-Benz wieder strahlt und weiterhin gute Ergebnisse erwartet, entpuppt sich die US-Pkw-Sparte Chrysler erneut als Sorgenkind. Sie schrammte mit 51 Mill. Euro operativen Gewinn nach 544 Mill. Euro im zweiten Quartal 2005 knapp an den roten Zahlen vorbei. Ursache seien unter anderem rückläufige Auslieferungen an die Händler und Kunden. Der Umsatz der Chrysler-Gruppe sank auf 12,5 Mrd. von 13 Mrd. Als stabile Gewinnbringer erwiesen sich erneut die Lastwagensparte (Truck Group), die den operativen Gewinn um 34 Prozent auf 551 Mill. Euro steigerte und der Bereich Financial Services (422 Mio Euro/plus zehn Prozent).



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