Zwischenbilanz
Merck & Co legt unverhofft zu

Der amerikanische Pharmakonzern Merck & Co hat entgegen pessimistischer Analystenerwartungen im zweiten Quartal Umsatz und Gewinn gesteigert und die Gesamtjahresprognose angehoben.

dpa-afx WHITEHOUSE STATION. Der Gewinn je Aktie sei von 0,77 auf 0,82 Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen am Montag vor US-Börsenstart mit. Die von Thomson First Call befragten Branchenbeobachter hatten einen Rückgang des Gewinns auf 0,71 Dollar erwartet.

Der Überschuss stieg von 1,49 auf 1,68 Dollar. Der Umsatz wuchs dank der starken Nachfrage nach den Medikamenten wie Singulair (Atemwegsmittel), Vytorin und Zetia (Cholesterin-Senker) und dem Blutzuckermittel Januvia von 5,77 auf 6,1 Mrd. Dollar. Branchenexperten hatten auch hier mit einem rückläufigen Wert gerechnet und diesen auf 5,72 Mrd. beziffert.

Merck erhöhte die Rückstellungen im Zusammenhang mit den Rechtsstreitigkeiten um das 2004 vom Markt genommene Schmerzmittel Vioxx um weitere 210 Mill. Dollar.

Erneut erhöhte Merck bei Vorlage dieser Zwischenbilanz den Ausblick für das Gesamtjahr. Der Konzern rechnet nun mit einem Gewinn je Aktie inklusive Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 2,80 bis 2,95 Dollar.

Bereits nach Vorlage der Zahlen für das erste Quartal hatte Merck den Jahresausblick angehoben.

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