Zwischenbilanz
Procter & Gamble profitiert von Gilette

Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble hat das dritte Geschäftsquartal mit einem Plus bei Gewinn und Umsatz abgeschlossen. Das lag nicht zuletzt an der Übernahme des Ende 2005 gekauften Konkurrenten Gillette.

HB CHICAGO. Im abgelaufenen Quartal sei der Gewinn auf 2,21 Mrd. Dollar oder 63 Cent je Aktie gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch vor US-Börseneröffnung mit. Im Vorjahr hatte das Dow-Jones-Schwergewicht 1,61 Mrd. Dollar oder 59 Cent je Aktie verdient. Der Umsatz stieg um 21 Prozent auf 17,25 Mrd. Dollar. Analysten hatten mit einem Gewinn je Aktie von nur 61 Cent, aber mit einem Umsatz von 17,52 Mrd. Dollar gerechnet. P&G-Aktien fielen im vorbörslich im elektronischen Handel um 1,7 Prozent auf 57 Dollar.

Zum Gewinn trug den Angaben zufolge Gillette, das Procter & Gamble im September für 57 Mrd. Dollar übernommen hatte, wesentlich bei. Belastet hätten dagegen die niedrigeren Lagerhaltungen der Einzelhändlern und einige Schwächen in Asien und Osteuropa.

Procter & Gamble setzt sich nun für das im Juni endende Geschäftsjahr höhere Gewinnziele. „Die Kombination einer starken Eigendynamik, einer besser gewordenen Gewinnspanne und Fortschritte in der Integration von Gillette gibt uns die Zuversicht, die Prognose für den Gewinn je Aktie im laufenden Geschäftsjahr zu erhöhen“, sagte Firmenchef A.G. Lafley. Der in Cincinnati im Bundesstaat Ohio beheimatete Konzern hob die erwartete Ertragsspanne auf 2,61 bis 2,63 Dollar je Aktie an. Der Umsatz soll um 19 bis 20 Prozent steigen. Im laufenden vierten Geschäftsquartal erwartet Procter & Gamble bei einem Umsatzanstieg um 20 bis 24 Prozent einen Gewinn je Aktie von 52 bis 54 Cent.

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