Zwischenbilanz
Rheinmetall leidet unter teuren Rohstoffen

Der Düsseldorfer Industriekonzern Rheinmetall bereitet die Anleger darauf vor, dass er im laufenden Jahr weniger verdienen könnte als im Vorjahr. Grund sind gestiegene Rohstoff-Preise, die bereits die Neun-Monats-Bilanz belasteten.

HB DÜSSELDORF. Der auf die Autoindustrie und Rüstungsbranche ausgerichtete Konzern erwarte Ergebnisbelastungen von 20 Mill. Euro aus den erneut gestiegenen Preisen zu Beginn des vierten Quartals, teilte Rheinmetall am Mittwoch in Düsseldorf mit. Die Einbußen könnten aber im Jahresendgeschäft noch in der Rüstungssparte wettgemacht werden, erklärte ein Sprecher.

Bislang stellt der Konzern ein Ergebnis auf Vorjahreshöhe von 118 Mill. Euro in Aussicht. Beim Umsatz peilt das im Nebenwerteindex MDax notierte Unternehmen 2006 ein Plus von mindestens 5 Prozent an. 2005 erlöste Rheinmetall 3,4 Mrd. Euro.

In den ersten neun Monaten sank das Konzernergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht von 55 auf 54 Mill. Euro und verfehlte damit die Analystenschätzungen von 58 Mill. Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) schrumpfte von 119 auf 111 Mill. Euro. Der Umsatz stieg dagegen von 2,42 auf 2,57 Mrd. Euro. Der Auftragseingang blieb mit knapp 2,5 Mrd. Euro hinter dem Vorjahreswert von 2,7 Mrd. Euro zurück. Im vergangenen Jahr hatten zwei Großaufträge mit einem Volumen von über 300 Mill. Euro die Bestellungen allerdings in die Höhe getrieben.

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