Zwischenbilanz: Scania sieht kein Ende des Lkw-Booms

Zwischenbilanz
Scania sieht kein Ende des Lkw-Booms

Der schwedische Nutzfahrzeug-Hersteller Scania hat im vierten Quartal entgegen den Annahmen der Analysten seinen Gewinn kräftig gesteigert. Es soll weiter gut laufen.

HB STOCKHOLM. Das Vorsteuerergebnis habe von 2,13 Mrd. Kronen vor einem Jahr auf 2,17 Mrd. Schwedische Kronen (234 Mill. Euro) zugelegt, teilte der viertgrößte Lastwagen-Bauer Europas am Montag mit. Analysten hatten durchschnittlich nur 1,94 Mrd. Kronen erwartet. Auch der Umsatz übertraf mit 18,29 Mrd. Kronen die Prognosen der Branchenexperten. In den Auftragsbüchern verzeichnete Scania einen 15-prozentigen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr.

Scania erwartet im zweiten Halbjahr steigende Aufträge. Einige europäische Abnehmer der Scania-Trucks dürften ihre Investitionen in Euro-3-Fahrzeuge erhöhen, bevor im Herbst die Umweltschutzregelungen für Euro-4-Motoren in Kraft trete, teilte der schwedische Fahrzeughersteller am Montag mit.

Das Transportwesen in den westeuropäischen Staaten wachse zudem stetig weiter und sorge somit für eine steigende Nachfrage nach Lkws. Zudem steige die Nachfrage nach gebrauchten Lkws in Ost- und Mitteleuropa, was eine langfristige Nachfrage im Westen nach neuen Lkws sichere. Mit dieser positiven Einschätzung der Lage steht Scania allerdings alleine dar. Sowohl Markführer Daimler-Chrysler, als auch Volvo und MAN erwarten eine Abschwächung beim Geschäft.

Die Unternehmensführung schlug für 2005 wie von den Branchenexperten erwartet eine Dividende in Höhe von 15 Kronen pro Aktie vor. Scania-Aktien lagen aufgrund der guten Nachrichten am Nachmittag 3,5 Prozent im Plus.

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