Zwischenbilanz
Stada übersteht Preissenkungen unbeschadet

Der Bad Vilbeler Generikahersteller Stada hat in den ersten neun Monaten ungeachtet der jüngsten Preissenkungen mehr verdient und umgesetzt als im Vorjahr und den Ausblick für 2006 bestätigt.

dpa-afx BAD VILBEL. Das operative Ergebnis stieg in den ersten drei Quartalen um 29 Prozent auf 114,3 Mill. Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag in Bad Vilbel mit.

Analysten hatten im Schnitt mit 115,2 Mill. Euro gerechnet. Bereinigt um Sondereffekte lag das operative Ergebnis bei 122,3 Mill. Euro. Unter dem Strich stieg der Konzerngewinn um 80 Prozent auf 60,1 Mill. Euro, während der Umsatz um 18 Prozent auf 870,3 Mill. Euro kletterte. Der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr wurde bestätigt.

Stada will nach dem Zukauf der serbischen Hemofarm weiter zukaufen: "Unverändert schauen wir uns entsprechende Akquisitionsobjekte an. Hierfür verfügen wir auch nach der Übernahme von Hemofarm noch über Kreditlinien. Allerdings können wir uns im Vorstand auch geeignete Kapitalmaßnahmen zur Finanzierung weiterer Akquisitionsprojekte vorstellen", sagte Stada-Finanzchef Wolfgang Jeblonski.

Für die weitere Geschäftsentwicklung des Stada-Konzerns zeigte sich der Vorstand "unverändert optimistisch". Zwar seien immer wieder in einzelnen nationalen Märkten signifikante regulatorische Eingriffe sowie intensive Wettbewerbssituationen, insbesondere auch Preiskämpfe, zu erwarten. Das operative Ergebnis soll aber weiterhin stärker als der Umsatz steigen und damit die Profitabilität von Stada weiter verbessert, sagte Stada-Vorstandschef Hartmut Retzlaff.

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