Zwischenbilanz
Swatch verdient an Luxusuhren

Das erste Halbjahr ist für den Schweizer Uhrenkonzern Swatch bestens gelaufen. Vor allem bei Luxus-Zeitmessern konnte das Unternehmen zulegen. Das machte sich beim Gewinn bemerkbar.

HB ZÜRICH. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, stieg der Gewinn um 23,6 Prozent auf 330 Mill. sfr und der Umsatz erhöhte sich um 13,1 Prozent auf 2,35 Mrd. sfr. Swatch schloss damit das erste Halbjahr besser ab als erwartet. Analysten hatten bei einem Umsatz von 2,271 Mrd. sfr einen Reingewinn von 287 Mill. sfr erwartet. Zu dem Uhren- und Schmuckunternehmen gehören unter anderem die Marken Breguet, Glashütte und Omega.

Für das zweite Halbjahr ist der Konzern zuversichtlich. In Europa habe sich die Konsumentenstimmung verbessert und Asien trage weiterhin massgeblich zum Erfolg der Gruppe bei. Swatch verwies aber auch ein einschränkende Faktoren. Wirtschaftliche und politische Umstände könnten das Konsumentenverhalten bis Ende Jahr dämpfen. Auch dürfte sich der im ersten Halbjahr positiv ausgefallene Währungseinfluss in der zweiten Jahreshälfte etwas abschwächen. Entsprechend seien Absicherungen in den Hauptwährungen getätigt worden. Der Ausbau von Produktionskapazitäten zur Überwindung von Engpässen werde mit großer Umsicht vorangetrieben, es gebe aber auch einen Mangel an guten Uhrmachern.

Nach dem Rekordjahr 2005 strebe der Konzern jedenfalls ein „weiteres Highlight“ in seiner Entwicklung an und die Erwartungen des Konzerns an die zweite Jahreshälfte seien hoch, hieß es.

Der Betriebsgewinn im ersten Halbjahr stieg um 37,2 Prozent auf 402 Mill. sfr und die operative Marge konnte von 14,8 auf 18 Prozent Prozent gesteigert werden. Die Nettomarge verbesserte sich auf von 13,5 auf 14,7 Prozent.

Das Nettofinanzergebnis lag mit 13 Mill. sfr unter dem vorjährigen Vergleichswert von 33 Mill. sfr. Der Bereich Uhren und Schmuck steigerte den Umsatz um 13,8 Prozent auf 1,68 Mrd. sfr. Bei einem um 21,2 Prozent erhöhten Betriebsgewinn von 292 Mill. sfr stieg die Betriebsmarge von 16,4 auf 17,4 Prozent.

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