Zwischenbilanz
Teures Material macht Rheinmetall zu schaffen

Der Autozulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall hat im ersten Halbjahr nur leicht beim Gewinn zugelegt. Höhere Materialkosten bremsten das weitere Wachstum.

HB DÜSSELDORF. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 72 auf 73 Mill. Euro zugelegt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Überschuss stieg von 34 auf 37 Mill. Euro. Damit blieb der Düsseldorfer Konzern unter den Erwartungen der Analysten. Die gestiegenen Materialkosten könnten erst mit einer zeitlichen Verzögerung an die Kunden weitergegeben werden, hieß es zur Begründung.

Der Umsatz legte um 7 Prozent auf 1,725 Mrd. Euro zu. Die im MDax gelistete Rheinmetall verbesserte vor allem in der Autozuliefersparte den Umsatz und erlöste dort von Januar bis Juni 1,13 Mrd. Euro – 10 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die Rüstungssparte erlöste 593 nach 582 Mill. Euro. Allerdings lag der Auftragseingang mit 547 Mill. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 866 Mill. Euro und drückte auch den Gesamtwert der Aufträge unter das Vorjahresniveau. Das Jahr 2005 sei durch zwei Großaufträge geprägt gewesen, erläuterte Rheinmetall. Im zweiten Halbjahr werde der Auftragseingang anziehen.

Rheinmetall hält an seiner Jahresprognose fest und will in diesem Jahr aus eigener Kraft ein Umsatzwachstum von mindestens 5 Prozent erzielen. 2005 erlöste der Konzern 3,4 Mrd. Euro. Das Jahresergebnis soll auf dem Niveau des Vorjahres von 118 Mill. Euro stabilisiert werden.

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