Zwischenbilanz und Ausblick
Umbau in Amerika wird Pfleiderer belasten

Der Möbel- und Bauzulieferer Pfleiderer hat im ersten Halbjahr 2007 dank einer starken Nachfrage sowohl Umsatz als auch operativen Gewinn deutlich gesteigert. Dabei traf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten.

dpa-afx NEUMARKT. Der Umsatz sei um 31 Prozent auf 886,2 Mill. Euro geklettert, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Donnerstag in Neumarkt mit. Experten hatten Erlöse in Höhe von 886 Mill. Euro erwartet.

Den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) steigerten die Neumarkter von 90,1 auf 121,0 Mill. Euro. Dabei steigerte Pfleiderer die Ebitda-Marge von 13,3 auf 13,7 Prozent. Analysten waren von einem Ebitda in Höhe von 120,0 Mill. Euro ausgegangen. Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (Ebit) stieg im ersten Halbjahr um rund 32 Prozent auf 70,5 Mill. Euro. Analysten hatten mit einem Ebit in Höhe von 71,8 Mill. Euro gerechnet. Das Nachsteuerergebnis wuchs auf 34,2 Mill. Euro nach 18,5 Mill. Euro im Vorjahr.

Für das Geschäftsjahr 2007 bestätigte Pfleiderer sein Umsatzziel von 1,9 Mrd. Euro, senkte aber seine Prognose für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von ursprünglich 270 Mill. Euro auf 240 bis 250 Mill. Euro. Kosten für die Pergo-Integration und die Restrukturierung des nordamerikanischen Geschäfts würden das Konzernergebnis in 2007 einmalig mit 20 bis 25 Mill. Euro belasten.

Die eingeleiteten Effizienzsteigerungsmaßnahmen würden bereits in 2008 zu signifikanten Kostensenkungs- und Synergiepotenzialen von 25 bis 30 Mill. Euro pro Jahr führen. Pfleiderer rechnet daher für das Geschäftsjahr 2008 bei Umsatzerlösen von mehr als zwei Mrd. Euro bereits konzernweit mit einer Ebitda-Marge von über 15 Prozent./ne

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