Zwischenbilanz
VW hat es geschafft

Vor einem Jahr stand Europas größtem Autobauer Volkswagen miserabel da: Die Kernmarke VW machte Verluste, das Management rang mit der Gewerkschaft um die Sanierung. Wie sich heute zeigt, waren die harten Einschnitte erfolgreich. Nicht nur VW selbst, sondern auch die Töchter konnten zulegen. Ein Sorgenkind gibt es allerdings.

HB HAMBURG. Die Marke VW erzielte in den ersten drei Monaten einen operativen Gewinn von 386 Mill. Euro, wie der Wolfsburger Konzern am Mittwoch mitteilte. Vor Jahresfrist hatte VW wegen hoher Kosten noch einen Verlust von 49 Mill. Euro verbucht. In der Folge war massiv Personal abgebaut worden. Für die Sanierung hatte der frühere Vorstandschef Bernd Pischetsrieder den ehemaligen Daimler-Chrysler-Manager Wolfgang Bernhard nach Wolfsburg geholt. Beide sind mittlerweile aber nicht mehr im Amt.

Die erfolgsverwöhnte Schwester Audi – bis Ende 2006 vom neuen Konzernchef Martin Winterkorn geleitet – steigerte ihren operativen Gewinn zu Jahresbeginn um 56 Mill. auf 401 Mill. Euro. Die britische Luxusmarke Bentley verdiente mit 38 Mill. Euro ein Vielfaches ihrer 5 Mill. Euro aus dem Vorjahreszeitraum. Auch die Sportwagenmarke Lamborghini habe sich positiv entwickelt, hieß es ohne genaue Zahlen zu nennen.

Die tschechische Tochter Skoda hat mit günstigen Modellen große Erfolge. Sie steigerte den operativen Gewinn um 29 Mill. auf 172 Mill. Euro. Die angeschlagene spanische Tochter Seat schrieb dagegen weiter rote Zahlen, verringerte ihren Verlust aber von 32 auf 11 Mill. Euro deutlich.

Die Nutzfahrzeugsparte erhöhte ihr operatives Ergebnis von 51 auf 66 Mill. Euro. VW hat in Europa kleine und mittelgroße Transporter im Angebot, baut in Brasilien aber auch schwere Lastwagen.

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