Zwischenbilanzen
Digitalkameras bescheren Canon und Nikon hohe Gewinne

Die beiden Erzrivalen Canon und Nikon sind beim Quartalergebnis vereint. Beide Elektronikkonzerne profitierten im abgelaufenen zweiten Quartal von den guten Verkäufen ihrer Digitalkameras, vor allem der teureren Spiegelreflex-Apparate.

HB TOKIO. Beim operativen Gewinn legte Canon nach eigenen Angaben vom Donnerstag im zweiten Quartal um 32,6 Prozent auf 168,34 Mrd. Yen (rund 1,14 Mrd. Euro) zu. Analysten hatten hier durchschnittlich mit nur 156 Mrd. Yen gerechnet. Der Nettogewinn stieg im Berichtszeitraum bis Ende Juni um 28,8 Prozent auf 105,91 Mrd. Yen. Der Umsatz wuchs um 12,8 Prozent auf 1,03 Billionen Yen.

Canon hob seine Prognose für das Gesamtjahr leicht an. Demnach soll der operative Gewinn auf 690 Mrd. Yen wachsen; Analysten hatten nur 676 Mrd. erwartet. Der Konzern selbst hatte zuvor mit einem operativen Gewinn von 686 Mrd. Yen gerechnet.

Erzrivale Nikon konnte seinen Betriebsgewinn sogar um 74 Prozent steigern – allerdings auf niedrigerem Niveau. Der japanische Konzerne verdiente operativ 24,2 Mrd. Yen (rund 164 Mill. Euro) und damit mehr als von Analysten erwartet. Der Kamerahersteller rechnet nach eigenen Angaben vom Donnerstag weiterhin mit einem Gewinnzuwachs von 10 Prozent für das Gesamtjahr.

Nikon hatte zuletzt vor allem von seinem Geschäft mit digitalen Spiegelreflexkameras profitiert, von denen nur Canon mehr produziert. Auch die solide Nachfrage nach so genannten Steppern, Maschinen zur Herstellung von Chips und LCD-Displays, trugen zu dem Gewinnanstieg bei.

In den kommenden Tagen legt auch Olympus seine Zahlen vor.

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