Zwischenergebnis
Daimler-Chrysler entflieht Tal der Tränen

Daimler-Chrysler hat im zweiten Quartal gut verdient. Besonders das ehemalige Sorgenkind im Autokonzern, Mercedes, glänzte. Dafür schrammte die Schwester Chrysler nur knapp an den roten Zahlen vorbei.

HB STUTTGART. Das deutsch-amerikanische Unternehmen teilte am Donnerstag zur Vorlage seines Berichts über die Monate April bis Juni in Stuttgart mit, der operative Gewinn sei von 1,67 auf 1,86 Mrd. Euro gestiegen. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Betriebsgewinn auf Vorjahresniveau gerechnet.

Der Betriebsgewinn der Markengruppe Mercedes alleine wuchs von 12 auf 807 Mill. Euro. Auch die Lkw-Sparte und die Finanzdienstleistungen lieferten höhere Ergebnisbeiträge als im Vorjahr ab. Dagegen brach das Chrysler-Betriebsergebnis von 544 auf 51 Mill. Euro ein. Ursache seien unter anderem rückläufige Fahrzeugauslieferungen an die Händler. Derzeit tobt in den USA eine Rabattschlacht um die Gunst der Autokäufer. Viele Amerikaner greifen aber lieber zu ausländischen Fabrikaten – vor allem zu Japaner – anstatt zu den drei großen einheimischen Herstellern General Motors, Ford und Chrysler.

Die Daimler-Chrysler-Aktien legte trotz der schlechten Nachrichten aus Übersee zu und notierten mit 41,15 Euro 6 Prozent fester.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%