10,4 Millionen Handys verkauft
Kamerahandys verschönern Sony-Ericssons Bilanz

Dank einer großen Nachfrage nach Kamera-Handys hat der fünftgrößte Mobiltelefon-Hersteller Sony Ericsson im zweiten Quartal deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Analysten waren von dem Gewinn in Höhe von 113 Millionen Euro überrascht

HB STOCKHOLM. Nach den am Donnerstag vorgelegten Zahlen verbuchte das Unternehmen von April bis Juni vor Steuern einen Gewinn von 113 Millionen Euro, nachdem es noch vor Jahresfrist mit 102 Millionen Euro in den roten Zahlen stand. Analysten hatten die positive Geschäftsentwicklung zwar erwartet, aber nicht in diesem Ausmaß: Sie rechneten mit einem Vorsteuergewinn von 103 Millionen Euro.

Der japanisch-schwedische Konzern hat auch seinen Umsatz über den Erwartungen ausgebaut. Er stieg auf 1,5 Milliarden Euro nach 1,1 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Die Prognosen hatten bei 1,4 Milliarden Euro gelegen. Das Unternehmen verkaufte mit 10,4 Millionen Handys 1,2 Millionen mehr als erwartet.

„Diese Ergebnisse zeigen die anhaltend starke Nachfrage nach unserer im Trend liegenden Angebotslinie von Foto- und Multimedia-Handys“, sagte Sony-Ericsson-Chef Miles Flint, der den Posten im April übernahm.

Das Unternehmen rechnet auch weiter mit einer steigenden Nachfrage nach Mobiltelefonen. Seine Erwartungen hinsichtlich der weltweiten Handyverkäufe in diesem Jahr revidierte das Unternehmen auf 600 Millionen Stück von zuvor 550 Millionen. Branchenschätzungen gehen von einer Größenordnung zwischen 615 und 650 Millionen Handys aus.

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