186 Millionen Dollar für Yahoo-Chefin Mayer im Millionen-Himmel

Marissa Mayer, Chefin des Internetunternehmens Yahoo, erhält für den Verkauf des Kerngeschäfts an Verizon 186 Millionen Dollar – trotz ihrer schwachen Bilanz. Und die Abfindung kommt noch obendrauf.
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Die Yahoo-Chefin hatte im Juli 2012 das Ruder übernommen, doch sie konnte die Hoffnungen nicht erfüllen. Quelle: dpa
Marissa Mayer

Die Yahoo-Chefin hatte im Juli 2012 das Ruder übernommen, doch sie konnte die Hoffnungen nicht erfüllen.

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New YorkYahoo-Chefin Marissa Mayer wird trotz harter Kritik an ihrer Arbeit prächtig am Verkauf des Kerngeschäfts an den US-Telekomriesen Verizon verdienen. Der Top-Managerin, die es in fünf Jahren nicht schaffte, den Internet-Dino wieder auf Kurs zu bringen, soll der Deal rund 186 Millionen Dollar (170 Millionen Euro) einbringen. Das geht aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht hervor, über die am Dienstag zunächst US-Medien wie das „Wall Street Journal“ und der Sender CNBC berichteten.

Am 8. Juni sollen die Aktionäre über die 4,5 Milliarden Dollar schwere Übernahme durch Verizon abstimmen. Ursprünglich hatte der Kaufpreis deutlich höher gelegen, doch nachdem Mayer zwei riesige Hackerangriffe auf mehr als eine Milliarde Nutzerkonten beichtete, einigte man sich auf einen Abschlag von 350 Millionen Dollar.

Yahoo war einst eine Macht im Online-Geschäft, hat aber nach jahrelanger Krise den Anschluss an Rivalen wie Facebook oder Google verloren.

Mayer hatte im Juli 2012 das Ruder bei Yahoo übernommen, doch sie konnte die Hoffnungen nicht erfüllen. Die Lage verschlechterte sich, bis der Konzern im vergangenen Jahr zum Verkauf angeboten wurde. Obwohl die Ex-Google-Managerin umstritten ist, profitiert sie stark vom Verkauf des kriselnden Geschäfts.

Der Betrag, den sie dadurch kassieren würde, umfasst keine Bonuszahlungen, sondern nur Aktienbeteiligungen und -optionen. Die Summe liegt weit über den 23 Millionen Dollar, die Yahoo jüngst als Abfindung nannte. Insgesamt dürfte Mayer auf deutlich mehr als 200 Millionen Dollar kommen.

Ein neuer Name für Yahoo
Aus Yahoo wird Altaba
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Der Internetpionier Yahoo will nach dem geplanten Verkauf des Webgeschäfts an den Telekomkonzern Verizon das restliche Unternehmen in Altaba umbenennen. Der Name soll eine Wortschöpfung aus „alternate“ und „Alibaba“ sein. Altaba wird vor allem aus der Beteiligung an der chinesischen Online-Plattform Alibaba und Yahoo Japan bestehen. Zudem wird die derzeitige Konzernchefin Marissa Mayer den Verwaltungsrat nach der Übernahme verlassen. Mayer war es nicht gelungen, das von den Rivalen Google und Facebook an den Rand gedrängte Unternehmen wieder in die Erfolgsspur zu bringen.

Aus Deutsche Annington wird Vonovia
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Deutschlands größter Immobilienkonzern Deutsche Annington hat sich 2015 neuen Namen gegeben und firmiert seitdem unter Vonovia. Hintergrund des Namenswechsels war vor allem der Zusammenschluss mit dem Konkurrenten Gagfah. Statt der bisherigen Marke in den Farben Rot und Weiß ist das neue Logo nun in Petrol gehalten.

Aus Deutsche Annington wird Vonovia
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Der Name Vonovia, der an „neues Wohnen“ erinnern soll, sei in 17 Sprachen geprüft worden, teilte das Bochumer Unternehmen mit. Dem Immobilienunternehmen gehöre bundesweit rund 370.000 Wohnungen.

Aus Bayer Material Science wird Covestro
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Die Kunststoffsparte des Bayer-Konzerns macht den ersten Schritt in die Unabhängigkeit: Seit dem 1. September 2015 ist der Teilkonzern Bayer Material Science planmäßig unter seinem neuen Namen Covestro an den Start gegangen. Ein Jahr zuvor hatte der damalige Bayer-Chef Marijn Dekkers die Abspaltung des Bereichs und dessen Börsengang bis Mitte 2016 angekündigt. Bayer will sich künftig als sogenannter Life-Science-Konzern ganz auf seine ertragreicheren Sparten Gesundheit und Agrarwirtschaft konzentrieren.

Aus Bayer Material Science wird Covestro
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2014 hatte Covestro mit weltweit gut 14.000 Beschäftigten an 30 Standorten rund um den Globus einen Umsatz von 11,7 Milliarden Euro erzielt. Die wichtigsten Produktionsstandorte in Deutschland befinden sich in Dormagen, Krefeld-Uerdingen und Brunsbüttel.

Aus GDF Suez wird Engie
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Der französische Energieversorger GDF Suez gab sich 2015 einen neuen Namen. Der Konzern heißt seitdem „Engie“. Damit werde dem Wandel in der Energiebranche Rechnung getragen...

Aus GDF Suez wird Engie
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Der langjährige Chef Gérard Mestrallet verließ nach mehr als 20 Jahren die Spitze des Konzerns und machte Platz für die neue Chefin Isabelle Kocher. Gemeinsam hätten sie die Namensänderung beschlossen. Der Name sei leichter mit dem Geschäft des Unternehmens zu assoziieren: Energie. Es gibt noch zahlreiche andere Beispiel für Unternehmen, die in der Vergangenheit ihren Namen geändert haben...

  • dpa
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  • Für Null Leistung 200 Mio bekommen - wer nickt so einen Vertrag ab? Genau, der Aufsichtsrat. Und da kann man nur sagen: eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Solange dieser Selbstbedienungsladen funktioniert, wird sich nichts ändern. Leider. Die Tussi nimmt sich, was sie kriegen kann.

  • Wie viel hätte die Dame wohl kassiert, wenn sie erfolgreich gewesen wäre?
    Die Raubtiere an der Spitze der Nahrungskette handeln nach dem Motto: Erst kommt das Fressen, dann die Moral.

  • Insgesamt dürfte diese Tussi für ihr Versagen auf deutlich mehr als 200 Millionen Dollar kommen.
    Nennt sich dann LEISTUNGSGERECHTE Bezahlung.
    Ich weiß, warum ich nicht mehr arbeiten gehe und aus diesem Hamsterrad ausgestiegen bin.
    Arbeitslos und Spaß dabei!

  • Dazu kommt noch ... Tussi konnte die Hoffnungen nicht erfüllen.

  • Nein ich bin nicht neidisch, ich finde solche Summen nur noch abartig, vor allem in Anbetracht dessen, dass z. Bsp. in der EU über 24 Mio. Menschen erwerbslos sind.
    Und diese Tussi kassiert ab!

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