1&1, GMX, Web.de United Internet peilt die Marke von 20 Millionen Kunden an

Eine Millionen Kunden konnte United Internet 2016 hinzugewinnen. Dieser Trend soll sich in den kommenden Jahren fortsetzen. So könnte der Telekomkonzern 2018 die Schwelle von 20 Millionen Kunden überschreiten.
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Zum Telekommunikationsunternehmen gehören unter anderem 1&1, GMX und Web.de. Quelle: dpa
United Internet

Zum Telekommunikationsunternehmen gehören unter anderem 1&1, GMX und Web.de.

(Foto: dpa)

MontabaurDas Telekommunikationsunternehmen United Internet (1&1, GMX, Web.de) kurbelt weiter am Neugeschäft. Nachdem der Konzern im vergangenen Jahr eine Million neue Kunden verbuchte, sollen 2017 weitere 800.000 hinzukommen, wie der Vorstand bei der Bilanzvorlage am Donnerstag im rheinland-pfälzischen Montabaur ankündigte. Im kommenden Jahr soll erstmals die Schwelle von 20 Millionen überschritten werden (2015: 17 Millionen).

Treiber der Geschäfte und Wachstumsmotor bleibt indes der Mobilfunk. Die Sparte trug wesentlich dazu bei, dass sich der Umsatz im vergangenen Jahr um 6,3 Prozent auf fast 4 Milliarden Euro erhöhte.

Das sind die größten Internetunternehmen der Welt
Platz 10: Salesforce
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Das Unternehmen bietet Cloud-Dienste für Unternehmen und ist damit sehr erfolgreich: Zuletzt erhöhte der SAP-Rivale seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr auf 8,2 Milliarden Dollar.

Börsenwert: 57 Milliarden US-Dollar*

*Stand: Mai 2016

Platz 9: Ant Financial
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Ant Financial gehört zum chinesischen Firmenkonglomerat Alibaba. Der Konzern betreibt die Bezahl-Plattform Alipay, die –ähnlich wie Paypal– die Abwicklung des elektronischen Zahlungsverkehrs ermöglicht. Die Credit Suisse schätzt, dass rund 58 Prozent der Online-Zahlungen in China über die Plattform laufen.

Börsenwert: 60 Milliarden Dollar

Platz 8: Baidu
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Das chinesische Google-Baidu gehört zu den fünf am häufigsten aufgerufenen Webseiten der Welt. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 10,3 Milliarden Dollar. Fünf Jahre vorher waren es gerade einmal rund 1,2 Milliarden Dollar. Das rasante Wachstum hat Baidu in den Kreis der größten Internetunternehmen der Welt katapultiert.

Börsenwert: 62 Milliarden Euro

Platz 7: Uber
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Der Fahrtendienst Uber hat noch immer mit viel Gegenwind zu kämpfen. Wegen des vielerorts festgeschriebenen Taxi-Monopols bekommt Uber keinen Fuß in viele Märkte – auch in Deutschland nicht. Dennoch wird an den Aktienmärkten Uber bereits mit einem zweistelligen Milliardenbetrag bewertet. Und das obwohl das Unternehmen überhaupt keinen Gewinn schreibt. Im zweiten Quartal 2014 stand bei Uber ein Verlust von 109 Millionen Dollar.

Börsenwert: 63 Milliarden Dollar

Platz 7: Priceline
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Immer mehr Menschen buchen ihren Urlaub über das Internet. Portale wie Priceline machen damit ein gutes Geschäft. 2015 wuchs der Umsatz auf 9,2 Milliarden Dollar. Damit ist Priceline das größte Online-Buchungsportal der Welt.

Börsenwert: 63 Milliarden Dollar

Platz 6: Alibaba
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1999 hat Jack Ma die Website alibaba.com ins Leben gerufen. Nur sechs Jahre später beteiligte sich Yahoo mit 40 Prozent an Alibaba. 2014 ging Ma mit dem Unternehmen an die New Yorker Börse. Beim Börsengang konnten Aktien im Wert von fast 22 Milliarden Dollar verkauft werden, womit das Alibaba-IPO eines der größten der Welt war. Das Internetunternehmen hat Ma zum Multimilliardär gemacht. Forbes schätzt sein Vermögen auf knapp 23 Milliarden Dollar.

Börsenwert: 205 Milliarden Dollar

Platz 5: Tencent
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Tencent ist eine Art Internetmischkonzern. Der chinesische Konzern ist in den Geschäftsfeldern, Sofortnachrichtendienste, soziale Netzwerke, Online-Medien, Internet-Mehrwertdienste, Online-Games und Online-Handel tätig. 1998 gegründet ging Tencent mit einem Instant Messenger an den Start, der das Unternehmen zum ersten Internetkonzern Chinas machte, der einen Gewinn erzielen konnte. Seitdem ist der Wert von Tencent kontinuierlich gestiegen.

Börsenwert: 206 Milliarden Dollar

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag den Angaben zufolge mit knapp 650 Millionen Euro mehr als 19 Prozent im Plus. Aktiv ist das Unternehmen, an dem Vorstandschef Ralph Dommermuth mit 40 Prozent beteiligt ist, in den Bereichen Internetzugang (Mobilfunk, Festnetz) sowie Anwendungen (E-Mail-Dienste, Cloud-Speicher).

United Internet beschäftigt rund 8100 Mitarbeiter und ist unter anderem an dem Kabelnetzbetreiber Telecolumbus sowie dem Mobilfunkspezialisten Drillisch beteiligt.

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  • dpa
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