2,5 Milliarden teure Kampagne
Intel entdeckt den Menschen als Werbeträger

Der Chiphersteller Intel startet eine neue Kampagne. Er will sich in der Unterhaltungselektronik als Marke etablieren.

MÜNCHEN. Alessandra Ambrosio gehört zu der Kategorie Frauen, die als Supermodels gelten: schulterlange braune Haare, hinreißende Figur – die 24-jährige Brasilianerin ist ein Hingucker. Anfang der Woche nutzten dies auch die Marketingstrategen des Chipkonzerns Intel geschickt für sich: Die Amerikaner platzierten ihr neues Logo prominent auf dem hautengen T-Shirt, das Ambrosio während der Formel-1-Präsentation des Intel-Partners BMW in Valencia trug.

Schnelle Autos und knackige Mädchen: Intel sprengt die Grenzen der üblichen Werbung großer IT-Konzerne. Und das nicht erst seit dieser Woche. Mit „intel inside“ hat der größte Chiphersteller der Welt in den vergangenen 15 Jahren bereits einen Slogan geschaffen, der fast jedem Computernutzer ein Begriff ist. „Kein Wettbewerber hat es je geschafft, seine Marke so im Bewusstsein der Menschen zu verankern wie Intel“, sagt ein Manager eines Wettbewerbers anerkennend.

Jetzt geht Intel einen Schritt weiter. Mit einer geschätzt 2,5 Milliarden Dollar teuren Kampagne, mit neuen Marken und einem veränderten Logo will das Unternehmen nicht nur PC-Nutzer erreichen, sondern alle Konsumenten. Grund dafür: PCs und Fernseher, Stereo-Anlagen und tragbare Musikspieler werden vernetzt, die Chips von Intel werden damit Teil der Unterhaltungselektronik. Und so nimmt Intel Abschied von seinem Werbefokus auf die IT-Anwender.

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