2004 soll wieder schwarz werden
Maxdata schreibt erstmals rote Zahlen

Der Computerhersteller Maxdata hat erstmals Verluste geschrieben. Fallende Preise und drohende Zahlungsausfälle bescherten dem Unternehmen in 2003 einen Verlust vor Zinsen und Steuern von 15 Millionen Euro.

HB MARL. Fallende Preise und drohende Zahlungsausfälle von Zulieferern haben den Computerhersteller Maxdata (Marl) 2003 erstmals in die roten Zahlen gebracht. Wie die Maxdata AG am Mittwoch in Marl bei der Vorlage vorläufiger Zahlen berichtete, belief sich der Verlust vor Zinsen und Steuern auf 15 Millionen Euro (Gewinn 2002: 8,1 Mrd. Euro). Der Umsatz wuchs um 3,1 Prozent auf 654,8 Mrd. Euro.

Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen wieder mit schwarzen Zahlen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern soll bei vier bis sieben Millionen Euro liegen. Der Umsatz soll auf 680 bis 710 Mill. Euro steigen. Nähere Einzelheiten zum vergangenen Geschäftsjahr will Maxdata am 30. März bekannt geben.

Im November vergangenen Jahres hatten sich die rund 1 000 Beschäftigten bereit erklärt, wegen der schwierigen Lage in den kommenden zwei Jahren ohne Lohnausgleich 41 Stunden pro Woche arbeiten und zwei Tage weniger Urlaub nehmen, um ihre Arbeitsplätze zu sichern. Dem Computer- und Monitorhersteller macht vor allem der Kostendruck aus Billiglohnländern und die schwache Konjunktur zu schaffen.

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