263 Millionen Dollar fließen in die Kasse
Infineon trennt sich von Glasfaser-Geschäft

Infineon München und die Finisar haben vereinbart, dass der US-Konzenr das Geschäft mit Glasfaserkomponenten von Infineon für 135 Millionen Finisar-Stammaktien übernehmen wird. Wie Infineon am Donnerstagabend weiter ad hoc mitteilte, wird das Unternehmen nach Abschluss der Transaktion 38 Prozent an Finisar halten.

HB MÜNCHEN. Damit trennt sich der Münchner Halbleiterhersteller für 263 Millionen Dollar von seinem Glasfaserkomponenten-Geschäft.

Der Infineon-Bereich Glasfaserkomponenten mit 1 200 Mitarbeitern erzielte den Angaben zufolge im vergangenen zweiten Geschäftsquartal (per Ende März) einen Umsatz von rund 32 Millionen Dollar. „Zusammen mit dem erwarteten Finisar-Umsatz von 55 bis 60 Millionen US-Dollar für das vierte Geschäftsquartal (30. April 2004) würde somit das größte, ausschließlich auf optische Komponenten spezialisierte Unternehmen der Welt entstehen“, hieß es in der gemeinsamen Mitteilung der Unternehmen. „Es ist davon auszugehen, dass Infineon weiterhin als strategischer Zulieferer von Chips für das verstärkte Unternehmen fungiert.“ Die Transaktion, der noch die Finisar-Aktionäre sowie die zuständigen Behörden zustimmen müssen, soll im dritten Quartal 2004 abgeschlossen werden.

Finisar verspricht sich von der Übernahme erhebliche Synergieeffekte und neue Absatzmärkte.“Rund 40 Prozent des Geschäfts von Infineon liegt in Marktsegmenten, in denen wir zurzeit nicht vertreten sind“, erklärte Finisar-Chef Jerry Rawls.

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