29 Prozent mehr als im Vorjahr
Notebook-Chips bringen Intel unerwartet gute Gewinne

Der weltgrößte Chip-Produzent Intel hat im ersten Quartal von einer starken Notebook-Nachfrage profitiert und seinen Gewinn mehr als erwartet gesteigert.

HB SAN FRANCISCO. Der weltgrößte Chip-Hersteller Intel hat im ersten Quartal dank einer starken Notebook-Nachfrage seinen Gewinn um 25 Prozent gesteigert und den zweithöchsten Umsatz seiner Firmengeschichte erwirtschaftet. Dabei übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten. Intel-Aktien legten im nachbörslichen Handel gut 3,6 Prozent zu.

Der Nettogewinn sei in dem am 2. April zu Ende gegangenen Quartal auf 2,15 Milliarden Dollar oder 34 Cent je Aktie gestiegen, teilte der US-Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Im Jahr zuvor hatte das Unternehmen 1,73 Milliarden Dollar oder 26 Cent je Aktie verbucht.

Der Umsatz kletterte im Berichtszeitraum auf 9,43 Milliarden Dollar nach 8,1 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. Damit lag Intel nur leicht unter dem Rekordwert des vierten Quartals 2004, als die Erlöse 9,6 Milliarden Dollar erreicht hatten.

„Intel hat die Erwartungen quer durch die Bank übertroffen“, sagte Marktexperte Steve Neimeth von AIG SunAmerica Mutual Funds. Die Analysten hatten im Schnitt einen Umsatz von 9,31 Milliarden und einen Gewinn je Aktie von 31 Cents vorhergesagt.

Die von Intel vorgelegten Zahlen lagen im starken Kontrast zu denen, die IBM in der vergangenen Woche präsentiert hatte. Der weltgrößte Computer-Hersteller hatte mit seinem Ergebnis im ersten Quartal die Erwartungen verfehlt und die Aktienmärkte damit weltweit geschockt. Intel-Finanzvorstand Andy Bryant sagte hingegen: „Ich kann nicht sagen, dass ich die Schwächesignale sehe, die IBM sah.“ Er erkenne vielmehr weltweit noch eine ziemlich stabile Nachfrage. Vor allem profitierte Intel von der Popularität seiner Centrino-Chips für Notebooks, die unter anderem das kabellose Surfen im Internet ermöglichen.

Im zweiten Quartal erwartet Intel den Angaben zufolge einen Umsatz zwischen 8,6 und 9,2 Milliarden Dollar. Analysten rechnen im Schnitt mit 8,9 Milliarden Dollar.

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