2 100 Klagen eingegangen
Prospekthaftung: Klage-Ansprüche gegen Telekom beziffert

Nach Angaben des Frankfurter Landgerichts beziffern sich die Schadenersatzansprüche der bislang eingegangenen Prospekthaftungsklagen gegen die Deutsche Telekom auf insgesamt rund 100 Millionen Euro.

HB FRANKFURT. Dabei reiche die Spanne von einigen Hundert Euro bis zu 6,5 Millionen, gab das Landgericht am Dienstag in Frankfurt bekannt. Unter anderem wegen der Vielzahl der bisher eingereichten rund 2100 Prospekthaftungsklagen könne es Jahre dauern, bis alle Verfahren verhandelt worden seien. Erste Verfahrensabschlüsse seien frühestens im ersten Quartal 2005 zu erwarten - allerdings nur dann, wenn es zu einer Abweisung der Klagen in den ersten verhandelten Fällen käme.

Die klagenden Kleinaktionäre werfen der Telekom unter anderem vor, im Börsenprospekt für die Mitte 2000 ausgegebene Tranche von rund 230 Mill. Aktien aus dem Bestand des Bundes den Immobilienbesitz des Konzerns nicht richtig beziffert zu haben. Den Vorwurf sehen die Kläger darin begründet, dass die Telekom im Jahresverlauf 2001 den Wert ihrer Immobilien um mehrere Mrd. € reduzierte. Privatanleger hatten die T-Aktien bei damals dritten Börsengang für 63,50 € erworben. Am Dienstag schloss die T-Aktie vier Cent höher mit 14,26 €.

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