52. Runde
Telekom führt weiter bei Versteigerung von US-Mobilfunk-Lizenzen

Die Deutsche Telekom ist nach der 52. Runde der Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen in der Vereinigten Staaten weiterhin führend.

dpa-afx WASHINGTON. Die Tochter T-Mobile USA liege bei 122 Frequenzen vorne, wie aus am Montagabend (Ortszeit) in Washington veröffentlichten Unterlagen der amerikanischen Telekombehörde Federal Communications Commission (FCC) hervorgeht. Die Telekom bietet mit 4,22 Mrd. Dollar deutlich mehr als die Wettbewerber.

Auf Rang zwei folgt Verizon Wireless mit Geboten über insgesamt 2,8 Mrd. Dollar für vier Lizenzen. Die gesamten Offerte für die 1 122 regionalen Lizenzen summieren sich auf 13,33 Mrd. Dollar. Die Regierung erwartet aus der Versteigerung Einnahmen von bis zu 15 Mrd. Dollar. Bis wann das Bieterrennen läuft, ist offen. Von den ursprünglich 168 Bietern waren nach Angaben der FCC am Montagabend noch 123 im Rennen. Mit dem Erwerb neuer Lizenzen wollen die Unternehmen die Grundlage für schnelle Internet-Zugänge über das Mobilfunknetz schaffen.

Die Telekom könnte mit neuen Frequenzen zudem ihre Netzabdeckung in den Vereinigten Staaten ausbauen. T-Mobile USA ist der kleinste der landesweit aktiven Mobilfunkanbieter. Experten hatten daher erwartet, dass die Telekom zu den aktivsten Bietern bei der Auktion gehören wird. Nach Einschätzung von Analysten könnte der Bonner Konzern bis zu zehn Mrd. Euro für den Erwerb von Frequenzen und den Ausbau des Netzes investieren. Das Unternehmen äußert sich nicht zu den Kosten.

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