600 Jobs fallen weg
IBM greift in Chipsparte durch

Der weltgrößte Computerkonzern IBM versucht wieder, mit Stellenabbau die Verluste in seiner Chipsparte in Griff zu bekommen. In mehreren US-Werken werden 600 Arbeitsplätze gestrichen, 3000 Beschäftigte müssen eine Woche unbezahlten Urlaub machen, wie ein IBM-Sprecher am Montag mitteilte.

HB/dpa ARMONK. In der verlustbringenden Chipsparte waren im vergangenen Jahr waren bereits 1500 Jobs abgebaut worden. Der Bereich Technology Group, der sich vor allem mit der Chipherstellung befasst, hatte IBM einen Jahresverlust von gut eine Milliarde Dollar vor Steuern eingebracht.

Besonders schwer von den neuen Personalkürzungen betroffen ist ein Werk bei Burlington im US-Staat Vermont, in dem 500 Jobs verschwinden. Im vergangenen Jahr hatte IBM eine 2,5 Mrd. Dollar teure hochmoderne Chipfabrik in der Nähe von New York eröffnet und damit in der aktuellen Branchenflaute zusätzliche Überkapazitäten geschaffen.

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