620 Mitarbeiter betroffen
Panasonic macht Bildröhrenwerk dicht

Schlechte Nachricht für die 620 Beschäftigten des Panasonic-Werkes in Esslingen. Die dortige Produktion von Bildröhren für Fernseher soll bis spätestens März eingestellt und das Werk dann geschlossen werden, sagte der Geschäftsführer Eberhard Büttner am Donnerstag.

HB ESSLINGEN. Die Eigentümer, die japanischen Elektronik-Konzerne Matsushita und Toshiba, hätten ihre Entscheidung für die Schließung mit dem Preisverfall bei Bildröhren begründet, hieß es. Die klassischen Röhren-Fernseher werden laut Büttner zunehmend durch Flachbildschirme ersetzt. Der Bedarf an Röhren sei daher stark rückläufig.

Für die Beschäftigten sei der Beschluss überraschend gekommen, teilte die IG Metall Esslingen mit. Sie forderte die Japaner auf, im Werk Esslingen (Baden-Württemberg) eine Alternativ-Fertigung zu starten, da die Produktionsanlagen sehr modern seien. Seit Mitte der 90er Jahre sollen die Japaner weit mehr als 200 Mill. Euro in das Esslinger Werk investiert haben.

Über die Zukunft der Mitarbeiter werde das Unternehmen jetzt mit dem Betriebsrat verhandeln. Nach Angaben der IG Metall gibt es für das Werk einen Beschäftigungssicherungsvertrag, der bis Juni 2006 läuft. Deshalb werde man für den Erhalt der Arbeitsplätze kämpfen.

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