7,4 Mrd. Dollar
Disney schluckt Pixar

Erst hat Disney nur die Filme des Animationsstudios Pixar in die Kinos gebracht. Nun, nachdem der klassische Zeichentrickfilm gegenüber der Computeranimation immer mehr verliert, verleibt sich das legendäre Studio den Emporkömmling ganz ein. Doch billig ist das nicht.

HB LOS ANGELES. Der Walt-Disney-Konzern übernimmt für 7,4 Mrd. Dollar (6 Mrd. Euro) die Pixar-Studios, die mit Filmen wie „Findet Nemo“ bekannt geworden sind. Disney befindet sich bereits seit zwölf Jahren in einer engen Partnerschaft mit Pixar. Dieses Abkommen wäre jedoch im Juni dieses Jahres ausgelaufen.

Mit der am Dienstag in Los Angeles mitgeteilten Übernahme sichert sich Disney die Vorherrschaft bei Animationsfilmen. In diesem Bereich hatte sich Pixar zuletzt immer mehr in den Vordergrund gespielt. Die beiden Unternehmen sollen auch künftig eigenständige Einheiten bleiben.

Zu Pixars Kassenschlagern zählen neben „Findet Nemo“ die „Toy Story“ oder „Die Unglaublichen“. Disney war Jahrzehnte lang Marktführer im Bereich handgezeichneter Zeichentrickfilme wie „Pinocchio“ und „Der König der Löwen“, hatte aber in den vergangenen Jahren Schwierigkeiten, sich gegen die neue Animationstechnik zu behaupten.

Da der Kaufpreis in Aktien gezahlt werden soll (2,3 Disney-Aktien für eine Pixar-Aktie), wird der Pixar-Vorstandsvorsitzende Steve Jobs mit einem Schlag zum größten Aktionär bei Disney. Jobs, der auch Vorstandschef des Computerunternehmens Apple ist, tritt nach der Übernahme in den Verwaltungsrat von Disney ein.

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