83 Prozent mehr Vorsteuergewinn
DSL beschert Arcor kräftige Zuwächse

Deutschlands zweitgrößter Telefonanbieter Arcor profitiert von der zunehmenden Nachfrage nach schnellen Internetverbindungen über DSL.

HB ESCHBORN. Getrieben vom Breitband-Geschäft legten Umsatz und Ergebnis im Geschäftsjahr 2004/2005 (31.3.) zweistellig zu, wie die Vodafone-Tochter Arcor am Montag im mittelhessischen Eschborn mitteilte. Die Erlöse stiegen um 14 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro, der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um 83 Prozent auf 246 Millionen.

„Die positive Entwicklung wird vom Breitband-Internet getrieben“, sagte Arcor-Chef Harald Stöber. Die Zahl der DSL-Kunden erhöhte sich binnen Jahresfrist von 169 000 auf 510 000.

Mit neuer Technik will Arcor auch in Gebiete vorstoßen, in denen es bislang keine DSL- Angebote gibt. In Kaiserslautern soll noch in diesem Jahr ein Pilotversuch mit der Funktechnik Wimax gestartet werden. „Wir sind bereit, in die Fläche zu gehen“, betonte Stöber. „Deutschland kann sich keine digitale Provinz leisten.“

Im laufenden Geschäftsjahr will Arcor rund 60 neue Ortsnetze für eigene DSL- und ISDN-Angebote erschließen. Bislang ist der Anbieter mit seinen knapp 3900 Mitarbeitern mit DSL und ISDN in knapp 220 Städten vertreten.

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