Abhängig vom Erfolg neuer Titel
Höherer Gewinn bei Springer

Der Berliner Medienkonzern Axel Springer hat in den ersten neun Monaten des Jahres Umsatz und Gewinn gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen sei auf 261 Millionen Euro geklettert von 164 Millionen Euro im Vorjahr, teilte Europas größter Zeitungsverlag am Dienstag in Berlin mit.

HB BERLIN. Die Axel Springer AG rechnet für dieses Jahr mit einem Sprung beim Umsatz und Gewinn. Sollte sich die Neueinführung von Titeln positiv entwickeln, gehe der Konzern von einem Plus gegenüber 2003 aus, teilte Axel Springer am Dienstag in Berlin mit.

In den ersten neun Monaten des Jahres stieg der Konzernumsatz um 2,4 % auf 1,831 Mrd. Euro (Vorjahresperiode: 1,789 Mrd. Euro). Das operative Ergebnis (EBITA) nahm von 164 Mill. Euro auf 262 Mill. Euro zu. Darin enthalten sind 92,6 Mill. Euro aus dem Vergleich mit Leo Kirch um die insolvente Taurus TV GmbH.

Das Ergebnis der ersten neun Monate belegt nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner, dass die 2003 begonnene Gründungsoffensive weitere Erfolge zeige. Trotz der Anlaufkosten neuer Titel, die besonders das Ergebnis im Segment Zeitschriften belastet hätten, entspreche der Ertrag aus dem operativen Geschäft von Januar bis September den Erwartungen des Vorstandes.

Zur Steigerung des Umsatzes haben Döpfner zufolge höhere Vertriebs- und gestiegene Anzeigenerlöse beigetragen. Insgesamt seien die ersten neun Monate von außergewöhnlich hohen Anlaufkosten für die Gründung und den weiteren Ausbau neuer Objekte im In- und Ausland geprägt gewesen, hieß es.

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