ABS können im vierten Quartal platziert werden
Telekom verbrieft Forderungen von T-Mobile

Die Telekom hat mit den Banken die Platzierung von Schuldtiteln, oder Asset Backed Securities (ABS), über bis zu 600 Millionen Euro ihrer Tochter T-Mobile vereinbart, teilte die Telekom am Mittwoch mit.

HB FRANKFURT. Die ABS sei mit T-Mobile-Forderungen unterlegt und könnte im vierten Quartal platziert werden. „Die Rahmenvereinbarungen wurden in den letzten Tagen geschlossen“, sagte ein Unternehmenssprecher. „Es könnte sein, dass wir die Securities im vierten Quartal platzieren“, fügte er hinzu. Mit der Platzierung der ABS seien Dresdner Kleinwort Wasserstein und die Helaba beauftragt.

Bei ABS-Transaktionen werden Forderungen eines Unternehmens an eine Gesellschaft veräußert. Diese finanziert den Kauf durch den Verkauf von Schuldtiteln am Kapitalmarkt. ABS-Transaktionen haben an den Finanzmärkten im Ausland aber auch in Deutschland in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen.

Die führenden deutschen Banken hatten in Zusammenarbeit mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau vor kurzem den Aufbau einer Zweckgesellschaft zur Verbriefung von Kreditrisiken angekündigt. Die Gesellschaft soll im Oktober gegründet werden und noch 2003 den ersten Deal platzieren.

Die Telekom hat nach Angaben eines Sprechers bereits in der Vergangenheit Forderungen der Festnetzsparte T-Com und der Systemhaustochter T-Systems verbrieft. Die Telekom-Aktie notierte am Mittwochnachmittag kaum verändert mit 12,75 Euro.

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