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IDS Scheer peilt Gewinnplus an

dpa-afx SAARBRÜCKEN. Das Beratungs- und Softwarehaus IDS Scheer peilt in diesem Jahr wieder steigende operative Gewinne an und will beim Umsatz weiter zulegen. Auch in den kommenden Jahren sei mit einer Fortsetzung des Ergebnis- und Umsatzwachstums zu rechnen, sagte IDS Scheer-Chef Helmut Kruppke am Donnerstag in Saarbrücken. "Bis 2008 soll die Marge auf Basis des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) auf mindestens 13 Prozent klettern", sagte er. "2007 sehen wir eine zwölf vor dem Komma." Die im TecDax notierte Aktie legte in den ersten Handelsminuten um 1,21 Prozent auf 16,70 Euro zu.

Im vergangenen Jahr war die Ebita-Marge vor allem wegen der Investitionen in neue Produkte sowie neuer Stellen noch um 2,0 Prozentpunkte auf 10,6 Prozent gesunken. 2006 soll die Ebita-Marge auf bis zu 11,6 Prozent zulegen. In diesem Jahr will IDS Scheer zwar weiter Stellen aufbauen, dabei aber das Tempo drosseln. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Mitarbeiter um 18 Prozent auf 2 514. Für 2006 will IDS maximal neun Prozent mehr neue Stellen schaffen.

Anteil DES Produktbereichs Soll AUF 40 Prozent Steigen

Beim Umsatz geht Kruppke wegen der Investitionen auch für das Jahr 2006 von einem weiteren Wachstum aus. Im laufenden Jahr soll der Erlös um neun bis zehn Prozent steigen, nachdem er 2005 um 13 Prozent und damit etwas stärker als vom Unternehmen prognostiziert auf 318 Mill. Euro geklettert war. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf den Unternehmenswert (Ebita) sank um fünf Prozent auf 33,6 Mill. Euro. Die Zahlen lagen damit im Rahmen der Analystenerwartungen.

Im Produktbereich kletterte der Umsatz um 14 Prozent auf 86 Mill. Euro, wobei der Erlös aus dem Verkauf von Softwarelizenzen um 17 Prozent auf 33 Mill. Euro stieg. Im Beratungssegment legte der Umsatz um 13 Prozent auf 232 Mill. Euro zu. Der Anteil des Produktumsatzes am Gesamterlös habe damit 28 Prozent betragen. Bis 2008 solle der Anteil auf 40 Prozent steigen, sagte Kruppke und bestätigte damit frühere Prognosen.

Akquisitionen Weiter AUF Agenda

Der Umsatz in der Sparte International zog um 17 Prozent auf 198 Mill. Euro an. Kruppke sagte zudem, dass im Ausland und hier vor allem in Nordamerika und im asiatischen Markt weiter Akquisitionen auf der Agenda stehen. Derzeit sei jedoch keine Übernahme absehbar. Der Bereich Deutschland erwirtschaftete mit 155 Mill. Euro 14 Prozent mehr. Die operative Marge im Ausland konnte dabei leicht gesteigert werden, während sie hierzulande vor allem wegen der neuen Stellen sank.

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