Absatz von Notebooks läuft gut
Maxdata reduziert die Ergebnisprognose

Der Monitor- und Computerhersteller Maxdata hat seine Ergebnisprognose für 2003 reduziert, nachdem er im ersten Halbjahr 2003 wegen Preisverfalls in die roten Zahlen gerutscht ist.

Reuters DÜSSELDORF. Unter den gegebenen Marktbedingungen sei nur noch ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von fünf Millionen Euro gesichert nach 8,1 Millionen Euro im Vorjahr, sagte ein Firmensprecher am Freitag. Das ursprüngliche Ziel von zehn Millionen Euro sei nur durch eine Belebung des Geschäftes mit Großkunden möglich, bei denen unverändert eine deutliche Investitionszurückhaltung bestehe. Das Geschäft mit mittelständischen Kunden verlaufe indes „sehr erfolgreich“. An der Umsatzprognose von 700 Millionen Euro halte Maxdata fest.

Wegen deutlich gesunkener Preise für IT-Produkte sei im ersten Halbjahr ein operativer Verlust von 2,3 Millionen Euro angefallen nach einem Gewinn von 0,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, teilte Maxdata mit. Im zweiten Quartal lag der Fehlbetrag bei 3,5 (Vorjahr plus 0,2) Millionen Euro. Der Umsatz stieg von Januar bis Juni auf rund 303 (279) Millionen Euro, im zweiten Quartal auf 132 (127) Millionen Euro. Besonders positiv habe sich der Absatz von Flachbildschirmen, PCs, Notebooks und Servern entwickelt.

Die im Primestandard notierte Maxdata-Aktie gab am Freitag in der Spitze um knapp zehn Prozent auf 3,52 Euro nach.

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