Actionkamera-Hersteller
GoPro will an die Börse

Besonders unter Sportlern sind die Hero-Actionkameras des Herstellers GoPro der Renner. Nun wagt der Konzern offenbar den Schritt an die Börse. Die nötigen Vorbereitungen sind bereits getroffen.
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San MateoDer für seine „Hero“-Actionkameras bekannte kalifornische Hersteller GoPro wagt den Schritt an die Börse. Das Unternehmen habe am Freitag den nötigen Börsenprospekt bei der Aufsichtsbehörde SEC eingereicht, erklärte GoPro in einer knappen Mitteilung. Der Börsengang solle starten, wenn die SEC das Dokument durchgesehen habe.

Die Hero-Kameras erfreuen sich besonders unter Sportlern großer Beliebtheit. Die kleinen, robusten Geräte lassen sich beispielsweise an Helmen befestigen und nehmen Videos oder Fotos in voller Fahrt auf.

Einzelheiten zum Börsengang sind bislang unbekannt. GoPro nutzt eine Regelung, nach der junge Firmen ihren Börsenprospekt im Geheimen vorlegen können. Das erlaubt es, mögliche Ungereimtheiten im Vorfeld einer Veröffentlichung mit der Börsenaufsicht zu klären. Auch Twitter war bei seinem Börsengang im vergangenen Jahr diesen Weg gegangen. Das Dokument enthält unter anderem Geschäftszahlen und Eigentumsverhältnisse.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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