Airbnb und die Voyeure Der Spion in meinem Bett

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Ernste Belastung für Airbnb
In diesen Städten sind die Hotels am teuersten
Platz 12: Doha (Katar)
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Der Finanzdienstleister Bloomberg hat die Preise von Hotels in 100 Städten weltweit verglichen. Auf Platz zwölf der teuersten Hotel-Städte weltweit landet Doha. In der Hauptstadt von Katar gibt es viele Hotels – Tendenz steigend. Grund dafür sind vor allem die Menschen, die zum Arbeiten in das Land kommen. Touristen müssen für eine Nacht in einem Hotel 223 Dollar bezahlen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von 1,3 Prozent. Reisende, die auf der Suche nach einem billigen Hotelzimmer sind, sollten diese Städte möglichst meiden. Denn es geht noch teurer...

Grundlage für die Bloomberg-Rechnungen waren die angebotenen Preise des Online-Reisebüros Expedia für den 1. bis 10. August dieses Jahres sowie den 1. bis 10. Februar 2016. Auf diese Weise sollten Ferien, Werbeaktionen und Tagungspreise berücksichtigt werden.

Quelle: bloomberg.com

Platz 11: London (Großbritannien)
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227 Dollar pro Nacht in einem Hotel – in London ist gar nichts billig. Günstige Hotels musste Großbritanniens Hauptstadt nie bieten. Seit Jahren strömen die Touristenmassen auch so nach London. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Hotelpreise um 3,2 Prozent gestiegen. Verglichen wurden die Preise für ein Doppelzimmer für zwei Erwachsene, Hotelsterne wurden dabei außer Acht gelassen.

Platz 10: Hongkong (China)
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Hongkong ist eine der attraktivsten Destinationen für Städtereisen. Reisende müssen allerdings bei der Hotelsuche tiefer in die Tasche greifen: 236 Dollar kostet ein Doppelzimmer im Durchschnitt (Anstieg: 2,3 Prozent). Angetrieben werden die Preise in den Städten, in denen es einen Mangel an zur Entwicklung bereitstehendem Land gibt und die Zahl der verfügbaren Zimmer begrenzt ist.

Platz 9: Los Angeles (USA)
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Strand und Sonne, Stars und Sternchen – Los Angeles hat einiges zu bieten. Die Hotels sind im Vergleich zu anderen Metropolen der USA noch relativ günstig: 237 Dollar kostet eine Hotelübernachtung. Dennoch sind die Preise innerhalb eines Jahres um 23,8 Prozent nach oben geschossen. Bei den 5-Sterne-Hotels, die mit Spa, Sportklub oder Sportplätzen zu den luxuriösesten gehören, steht Los Angeles an zweiter Stelle. In dieser Kategorie kostet ein Zimmer 584 Dollar.

Platz 7 (1): Miami (USA)
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Einen achten Platz gibt es laut Bloomberg nicht, dafür teilen sich zwei US-amerikanische Metropolen Rang sieben: Für 240 Dollar können Miami-Urlauber ein Hotelzimmer für eine Nacht finden. Viel teurer sind die Zimmer aber nicht geworden: die Preise sind um 1,8 Prozent gestiegen.

Platz 7 (2): Chicago (USA)
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Der zweite siebte Platz geht an Chicago. Eine Hotelübernachtung kostet hier wie in Miami 240 Dollar, allerdings sind die Preise in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Chicago ist ein teures Pflaster und das bekommen vor allem Hotelgäste zu spüren. Im Vergleich zum Vorjahr müssen sie um die 63,8 Prozent mehr bezahlen.

Platz 6: Tel Aviv (Israel)
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Wer in die lebhafte Stadt in Israel reisen will, muss mehr Geld mitnehmen. Die Hotelpreise in Tel Aviv sind nämlich um 8,3 Prozent gestiegen. So kostet ein Doppelzimmer im Hotel pro Nacht 241 Dollar.

Im Fall der Klage in Kalifornien dürften die Chancen gut stehen. In jedem Restaurant, jeder Bar oder Supermarkt hängen hier Schilder wie „Bitte lächeln – Sie werden gefilmt“. Der Spaß hat einen juristischen Hintergrund: Alle Video- oder Tonaufnahmen ohne ausdrückliches gegenseitiges Einverständnis sind hier illegal. Bei einer geheimen Spionagekamera in einem Bücherregal ist von gegenseitigem Einvernehmen wohl eher nicht auszugehen.

Allerdings ist die Gesetzeslage in jedem Bundesstaat und in jedem Land unterschiedlich. So ist es zum Beispiel oft zulässig, in seiner Privatwohnung aufzunehmen, wen man will (zum Beispiel die Babysitterin oder die Verwandten, die zu Besuch sind). Ob der Status der Privatwohnung allerdings auch dann gilt, wenn man Geld von jemandem nimmt, um ihn übernachten zu lassen, ist noch eine gesetzliche Grauzone. Hotels jedenfalls haben dieses Recht nicht. Die Überwachung endet an der Zimmertür.

Der anstehende Prozess könnte für Airbnb zu einer ernsten Belastung werden. Käme ein Gericht zu dem Schluss, dass jegliche Überwachung im Vorhinein angekündigt werden muss, könnten viele Mietinteressenten abspringen, wenn sie lesen, dass sie unfreiwillige Videostars werden. Objekte mit Videoüberwachung wären wahrscheinlich schwer zu vermieten. Der Einsatz von Überwachungskameras für zahlende Gäste ist also der springende Punkt und könnte für Airbnb und seine „Gastgeber“ teuer werden.

Das sind die größten Hotelketten der Welt
Platz 10: Best Western (USA)
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Die Best-Western-Hotelgruppe wurde 1946 vom Hotelier Merril K. Guertin gegründet. Am Anfang bestand die Kooperation aus 67 eigenständigen Hotels. Mittlerweile ist die Zahl der Häuser auf fast 4000 gestiegen. Neben Hotels betreibt Best Western in den USA auch Motels.

Zimmer: 302.144

Platz 9: BTG Hotels + Home Inns (China)
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Nach der Zusammenlegung mit der einst im Nasdaq notierten Home Inns Group, einee der größten Hotelketten in China, schafft es die Beijing Tourism Group mit Leichtigkeit in die Top 10.

Zimmer: 350.000

Platz 8: Starwood Hotels & Resorts (USA)
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Die berühmteste Hotelmarke der Starwood-Hotelgruppe ist zweifelslos Sheraton. Daneben gehören weitere neun Marken zur amerikanischen Hotelgruppe. Insgesamt beschäftigt der Konzern über 180.000 Mitarbeiter. Gegründet wurde das Unternehmen 1930.

Zimmer: 369.967

Platz 7: Jin Jiang (China)
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Die Jinjiang-International-Hotelgruppe ist ein chinesisches Staatsunternehmen – und eines der größten in der chinesischen Touristikbranche. Zu den bekanntesten Hotel-Marken gehören das Plateno, 7 Days Inn und Golden Tulip.
Zimmer: 475.000

Platz 6: Choice Hotels International (USA)
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1939 gegründet gehört die Choice-Hotelgruppe vom Umsatz her zu den kleineren Hotelketten innerhalb der Top 10. Gemessen an den Hotelzimmern jedoch ist das Unternehmen die sechstgrößte Hotelgruppe der Welt. Zur Gruppe gehören Marken wie Clarion oder Comfort Inn.
Zimmer: 504.808

Platz 5: Accor + FRHI (Frankreich)
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Die Accor-Hotelgruppe ist die größte Gruppe auf dem europäischen Festland. Der französische Konzern, zu dessen Marken nach der Übernahme von FRHI Hotels & Resorts neben Mercure und Ibis nun auch Fairmont und Swissôtel gehören, bietet insgesamt über eine halbe Million Hotelzimmer an. Der Umsatz betrug im Jahr 2014 knapp 5,5 Milliarden Euro.
Zimmer: 567.517

Platz 4: Wyndham Hotel Group (USA)
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1974 gegründet entwickelte sich die Wyndham-Hotelgruppe zu einer der größten Hotelketten der Welt. Die 32.500 Mitarbeiter generieren einen Umsatz von über vier Milliarden Dollar. Zu den bekannteste Marken des Konzerns zählen Ramada, Tryp oder Days Inn.
Zimmer: 671.900

So wie überhaupt eine permanente Überwachung des eigenen Wohnraums ungewollt teuer werden kann. In einem anderen Fall wurden die in der Internet-Cloud gespeicherten Überwachungsvideos seiner eigenen Webcam einem bekannten Manager einer Webfirma aus San Francisco beinahe zum Verhängnis, wie Fusion.io berichtet. Sie hätten dem Staatsanwalt dank eigener permanenter Videoüberwachung unfreiwillig den Beweis frei Haus geliefert, dass er seine damalige Freundin in einem Fall häuslicher Gewalt schwer misshandelt hatte.

Doch ein Richter ließ die Videos wegen Formfehler dann doch nicht als Beweismittel zu. Ein Deal mit der Staatsanwaltschaft ersparte dem Mann letztlich eine Gefängnisstrafe, aber um ein Schuldanerkenntnis kam er nicht mehr herum.

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3 Kommentare zu "Airbnb und die Voyeure: Der Spion in meinem Bett"

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  • Man hört, daß jetzt auch Barbi zusätzlich zum WLan mit einer Kamera geliefert
    werden kann. Die Puppe soll in den Größen ab 1,5 Meter bestellt werden können.

  • Das kommt davon, dass Männer keinen Hut mehr tragen. Den könnte man immerhin über das webcam stülpen und hätte dann seine Ruhe.

  • Eine schöne Idee wäre doch auch,sich als Gast in einer Ferienwohnung,den Urlaub vom Vermieter zahlen zu lassen,indem man seine eigene Webcam mitbringt und den Vermieter mit diesem "Beweisstück" verklagt.Das würde auch den Hotels wieder eine faire Zukunft sichern,denn die saftigen Schmerzensgelder,die verhängt würden,für die Überwachung der Gäste,würden es dem Vermieter schon vergellen,mit seiner Miet-oder Eigentumswohnung einen horrenden Profit zu machen.

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