Aktie auf Talfahrt
Nokia steckt beim Gewinn ein

Handy-Primus Nokia hat ein durchwachsenes drittes Quartal hinter sich. Während der Umsatz stieg und auch der Handyabsatz florierte, sank der Gewinn. Die Börsianer reagierten prompt und hart.

HB HELSINKI. Das Unternehmen verdiente mit 845 Mill. Euro 4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor; Hauptgrund des Rückgangs waren Restrukturierungskosten. Der Umsatz stieg dagegen um 20 Prozent auf 10,1 Mrd. Euro, wie Nokia in Helsinki mitteilte. Analysten waren im Schnitt von einem niedrigeren Umsatz, aber einem höheren Gewinn ausgegangen.

Die Zahl der verkauften Geräte steigerte Nokia im Jahresvergleich um 33 Prozent auf 88,5 Millionen. Der Marktanteil wuchs damit von 33 auf 36 Prozent. Vor allem eine kräftige Nachfrage nach neuen Mobiltelefonen in den Schwellenländern Asiens habe zu der Steigerung beigetragen. Sinkende Preise machen Nokia aber zu schaffen: Der Durchschnittspreis pro Handy rutschte alleine in den vorangegangenen drei Monaten von 102 auf 93 Euro.

Die Aktie des Unternehmens gab nach der Veröffentlichung der Zahlen um 5,77 Prozent nach.

Für das vierte Quartal prognostizierte Nokia ein Wachstum des Handymarkts um mindestens 15 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Im Gesamtjahr 2006 rechnet das Unternehmen für sich selbst mit einer Zunahme des Handyabsatzes auf 970 Mill. Einheiten im Vergleich zu den geschätzt rund 795 Mill. Einheiten im Jahr 2005 zu rechnen.

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