Aktie bricht ein
„Himmel und Hölle“ bringt CDV-Aktie ins Fegefeuer

Der Computerspiele-Hersteller CDV Software Entertainment erwartet im laufenden Jahr auf Grund von Spiele-Flops einen Verlust und will nun Arbeitsplätze abbauen. Die CDV-Aktie brach um mehr als 20 % ein.

Reuters KARLSRUHE. Das erhoffte Umsatzwachstum habe sich nach der Verschiebung der Erscheinungstermine mehrerer Spiele und eines enttäuschenden Absatzes im zweiten Quartal nicht eingestellt, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Das gefloppte Spiel „Himmel und Hölle“ sei um 930 000 € wertberichtigt worden, das ebenfalls wenig Erfolg versprechende Spiele-Projekt „Galaxy Andromeda“ werde abgeschrieben und eingestellt. Deshalb müsse der im vergangenen Jahr auf 171 (131) Mitarbeiter erhöhte Personalbestand auch durch Kündigungen verkleinert werden.

Bei einem stagnierenden Umsatz von vier Mill. € sei im zweiten Quartal allein ein Verlust von rund vier (2002: 1,0) Mill. € entstanden. CDV hatte Ende März noch rund vier Mill. € liquide Mittel. „Trotz der viel versprechenden Produktpipeline für das 2. Halbjahr geht der Vorstand nicht mehr von einem positiven Ergebnis für das Gesamtjahr aus“, teilte CDV mit.

Der Kurs der zwischenzeitlich vom Handel ausgesetzten Aktie brach um 22,5 % auf 3,80 € ein.

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